Kurzfassung

Das Amt für Sozialversicherungen (ASV) des Kantons Bern hat DV Bern mit der Erneuerung seines Fallführungssystems "Evok" beauftragt. Der Auftrag hat ein Volumen von 15,8 Millionen Franken. Das bisherige System ist seit 2014 in Betrieb und muss bis Ende 2028 durch eine neue Lösung ersetzt werden. DV Bern war bereits Betreiber des bisherigen Systems und erhielt den Zuschlag in der öffentlichen Ausschreibung.

Personen

  • Mark Schröder (Autor)

Themen

  • E-Government
  • Kantonale Verwaltung
  • IT-Beschaffung
  • Fallführungssysteme

Clarus Lead

Die Erneuerung verdeutlicht den Modernisierungsdruck in der Schweizer Verwaltungs-IT: Systeme aus der frühen 2010er-Jahre stossen an ihre Grenzen. Die Deadline Ende 2028 schafft für DV Bern ein ambitioniertes Implementierungsfenster von gut zwei Jahren – ein kritischer Faktor für Kostenkontrolle und Migrationsrisiken bei der Ablösung produktiver Behördensysteme.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Fallführungssystem "Evok" verwaltet Fälle der Sozialversicherung und ist zentral für die Leistungsabwicklung im Kanton Bern. Nach zwölf Jahren Laufzeit seit 2014 wird eine technische Erneuerung notwendig, um aktuelle Standards in Sicherheit, Wartbarkeit und Compliance zu erfüllen.

Der Kanton hatte die Ablösung öffentlich ausgeschrieben. DV Bern, das etablierte Betreiber-Unternehmen des aktuellen Systems, setzte sich durch und erhielt den Zuschlag. Die Investition von 15,8 Millionen Franken umfasst vermutlich Entwicklung, Integration, Migration und initiale Betriebsunterstützung bis zur vollständigen Inbetriebnahme Ende 2028.

Kernaussagen

  • DV Bern erneuert das kantonale Fallführungssystem "Evok" für 15,8 Millionen Franken
  • Das bestehende System läuft seit 2014 und muss bis Ende 2028 abgelöst werden
  • Der Auftrag entstand aus öffentlicher Ausschreibung auf der Beschaffungsplattform Simap

Kritische Fragen

  1. Quellenvalidität: Die Ausschreibung wurde auf Simap publiziert – sind die Ausschreibungsunterlagen öffentlich einsehbar, um Vergabekriterien und Angebotsbewertung zu überprüfen?

  2. Interessenskonflikte: Welche Vorteile hat DV Bern als bestehender Betreiber (Legacy-Kenntnisse, Systemvertrautheit) ggü. Konkurrenzanbietern gehabt, und inwiefern wurde dies bei der Bewertung gewichtet?

  3. Umsetzbarkeit: Ist eine vollständige Ablösung eines produktiven Behördensystems mit 15,8 Millionen Franken und einer Deadline von 24 Monaten realistisch, oder bestehen Risiken für Verzögerungen und Kostenüber­schreitungen?

  4. Datenqualität: Wurden Kostenvergleiche mit anderen etablierten Fallführungssystemen in der Schweiz durchgeführt, um die Angemessenheit des Budgets zu validieren?

  5. Nebenwirkungen: Welche Ausfallrisiken während der Migration bestehen, und wie ist die Kontinuität der Sozialversicherungs­leistungen während der Umstellung geplant?

  6. Alternativen: Wurde auch ein Weiterbetrieb mit modernen Wartungs- und Sicherheits­updates als kostengünstigere Alternative geprüft?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: DV Bern erneuert Fallführungssystem für 15 Millionen – Inside IT, 16. Juli 2026

Verifizierungsstatus: ✓ 16. Juli 2026

Weitere Sprachen: Französisch | Englisch


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 16. Juli 2026