Kurzfassung
Théa Pharma S.A. ruft in Absprache mit Swissmedic sechs Chargen von Lacrycon Augengel in Einzeldosen (20 × 0.65 ml) vorsorglich vom Markt zurück. Betroffen sind die Chargen 6V55, 7V27, 7V91, 1X27, 9V84 und 2X79. Grund für den Rückruf ist eine mögliche mikrobielle Verunreinigung während der Produktion. Bislang wurden keine Nebenwirkungen oder Beschwerden gemeldet. Patienten sollen betroffene Packungen nicht verwenden und diese zur Arztpraxis oder Apotheke zurückbringen.
Personen
- Théa Pharma S.A. (Hersteller; Kundendienst)
- Swissmedic (Schweizerisches Heilmittelinstitut)
Themen
- Arzneimittelsicherheit
- Qualitätsmängel
- Chargenrückrufe
- Augenheilkunde
Clarus Lead
Der vorsorgliche Rückruf unterstreicht die Funktionsfähigkeit der Schweizer Arzneimittelüberwachung: Swissmedic und der Hersteller reagieren proaktiv auf Produktionsmängel, bevor Patienten zu Schaden kommen. Für Anwender von Lacrycon ist sofortige Handlung erforderlich – die Rückgabe betroffener Chargen an Apotheken oder Arztpraxen verhindert mögliche Infektionsrisiken.
Detaillierte Zusammenfassung
Die Rückrufaktion betrifft ausschliesslich das Augengel in der Einzeldosen-Packung mit 20 Dosen à 0.65 ml. Andere Darreichungsformen oder Packungsgrössen von Lacrycon sind nicht betroffen. Der Produktionsfehler wurde im Betrieb des Herstellers identifiziert, bevor grösserer Schaden entstehen konnte.
Patienten, die eine der sechs Chargen besitzen, sollten diese nicht mehr verwenden und umgehend zur Bezugsapotheke oder Arztpraxis zurückbringen. Der Hersteller stellt für Fragen einen Kundendienst bereit ([email protected]). Detaillierte Informationen sind im Informationsschreiben von Théa Pharma sowie auf der Swissmedic-Website verfügbar.
Kernaussagen
- Sechs Chargen von Lacrycon Augengel in Einzeldosen werden wegen möglicher mikrobieller Verunreinigung zurückgerufen
- Bislang keine gemeldeten Nebenwirkungen oder Beschwerden bei Patienten
- Rückruf erfolgt vorsorglich und koordiniert zwischen Hersteller und Swissmedic
- Patienten sollten betroffene Packungen sofort nicht mehr verwenden und zurückgeben
Kritische Fragen
Evidenz: Auf welche Testmethoden stützt sich die Diagnose der mikrobiellen Verunreinigung, und wurden alle sechs Chargen systematisch geprüft oder nur einzelne?
Interessenkonflikte: Wie lange war der Produktionsfehler dem Hersteller bekannt, bevor der Rückruf eingeleitet wurde, und gab es Verzögerungen bei der Meldung an Swissmedic?
Kausalität: Wurden Patienten, die Lacrycon aus diesen Chargen verwendet haben, systematisch nachverfolgt, um subklinische Infektionen auszuschliessen?
Umsetzbarkeit: Wie wird sichergestellt, dass alle Patienten in Arztpraxen und Apotheken über den Rückruf informiert werden, und welche Frist gilt für die Rückgabe?
Nebenwirkungen: Welche Art von mikrobiellen Keimen wurde identifiziert, und welche Infektionsrisiken bestehen speziell bei Augenanwendungen?
Kontrolle: Wurden die Produktionsprozesse bei Théa Pharma überprüft, um ähnliche Verunreinigungen in zukünftigen Chargen auszuschliessen?
Quellenverzeichnis
Primärquelle: Swissmedic – Chargenrückruf Lacrycon Augengel Einzeldosen – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/YuPMxhcq6OFIVZqUI4_Zb
Ergänzende Quellen:
- Théa Pharma S.A. – Informationsschreiben Lacrycon – https://cms.news.admin.ch/dam/de/bfk/wPffWscBIw1O/20260416_recall+letter_DE+final.pdf
- Swissmedic – Marktüberwachung Chargenrückrufe – https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/humanarzneimittel/marktueberwachung/qualitaetsmaengel-und-chargenrueckrufe/chargenrueckrufe/chargenrueckruf-lacrycon-augengel-einzeldosen.html
Verifizierungsstatus: ✓ 17.04.2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 17.04.2026