Kurzfassung

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) bescheinigt dem schweizweit regionalen Bus- und Zugverkehr 2025 erneut hohe Qualitätsstandards. Über 95 Prozent der Regionalzüge und 90 Prozent der Busse waren pünktlich unterwegs (maximal drei Minuten Verspätung). Die Pünktlichkeit ist in allen Kategorien gegenüber 2024 gestiegen. Die Sauberkeit an Haltestellen hat sich in den letzten drei Jahren deutlich verbessert, während die Fahrzeuginformation 2025 leicht abnahm.

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Themen

  • Regionalverkehr Schweiz
  • Verkehrsqualität
  • Pünktlichkeit und Sauberkeit
  • Qualitätsmesssystem RPV

Clarus Lead

Die kontinuierlichen Verbesserungen im Schweizer Regionalverkehr zeigen, dass das 2016 eingeführte Qualitätsmesssystem RPV seine Steuerungsfunktion erfüllt. Für Kantone und den Bund entstehen dadurch verlässliche Datengrundlagen, um Transportunternehmen gezielt zu Verbesserungen zu verpflichten – ein Mechanismus, der in der föderalen Verkehrspolitik an Bedeutung gewinnt.

Detaillierte Zusammenfassung

Das BAV-Qualitätsmesssystem RPV ermöglicht es Bund und Kantonen, die Qualität des regional bestellten und mitfinanzierten Angebots systematisch zu beurteilen. Das System nutzt Testkundinnen und -kunden, um objektive Bewertungen zu erheben. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für mögliche Verbesserungsmassnahmen gegenüber Transportunternehmen.

Im Berichtsjahr 2025 zeigen sich differenzierte Trends: Während Pünktlichkeit in allen Kategorien zunahm, verzeichnete die Fahrzeuginformation einen leichten Rückgang. Die Sauberkeit bleibt das schwächste Bewertungskriterium, hat sich aber über den Dreijahreszeitraum hinweg kontinuierlich und deutlich verbessert – besonders an den Haltestellen, wo Nutzer häufig direkten Kontakt mit Infrastruktur haben.

Kernaussagen

  • Regionalverkehr erfüllt hohe Pünktlichkeitsziele (95 % Züge, 90 % Busse)
  • Sauberkeit zeigt Langzeittrend der Verbesserung trotz weiterhin kritischer Bewertung
  • Qualitätsmesssystem RPV bietet Bund und Kantonen Steuerungsinstrument zur Leistungsoptimierung

Kritische Fragen

  1. Evidenz: Wie gross ist die Stichprobe der Testkundinnen und -kunden, und deckt sie alle Regionen und Tageszeiten ab?

  2. Datenqualität: Wie wird sichergestellt, dass die Definition von Pünktlichkeit (maximal 3 Minuten Verspätung) mit Nutzererwartungen korrespondiert?

  3. Interessenskonflikte: Haben die Transportunternehmen Einsicht in die Bewertungskriterien und können sie diese beeinflussen?

  4. Kausalität: Lässt sich der Anstieg der Pünktlichkeit kausal dem Messsystem oder anderen Faktoren (Infrastrukturinvestitionen, Personalausstattung) zuordnen?

  5. Umsetzbarkeit: Welche konkreten Sanktionen oder Anreize folgen aus schlechten Bewertungen, und wie oft werden diese angewendet?

  6. Nebenwirkungen: Besteht das Risiko, dass Transportunternehmen sich auf leicht messbare Kriterien (Pünktlichkeit) konzentrieren und andere Qualitätsaspekte vernachlässigen?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Bundesamt für Verkehr (BAV): Qualitätsbericht 2025 Regionalverkehr – www.bav.admin.ch/de/qualitaetsmesssystem-rpv

Verifizierungsstatus: ✓ 21.05.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 21.05.2026