Kurzfassung

Die Schweizer Hotellerie hat 2025 mit 43,9 Millionen Logiernächten einen neuen Rekord aufgestellt – bereits der dritte in Folge. Die Nachfrage stieg um 2,6 Prozent gegenüber 2024. Besonders bemerkenswert: Internationale Gäste erreichten mit 22,8 Millionen Übernachtungen ein Allzeithoch, während auch die inländische Nachfrage auf den höchsten Wert seit 2022 anstieg.

Personen

Themen

  • Tourismus & Hotellerie
  • Schweizer Wirtschaftsentwicklung
  • Gästestatistiken

Clarus Lead

Die Schweizer Hotellerie setzt ihren Wachstumskurs fort: 2025 wurden 43,9 Millionen Logiernächte registriert, ein Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist der dritte aufeinanderfolgende Rekord und signalisiert eine robuste Nachfrage im Tourismussektor. Besonders stark wächst das internationale Geschäft: Ausländische Gäste buchen mit 22,8 Millionen Übernachtungen (+3,7%) auf Allzeithoch-Niveau. Gleichzeitig erholt sich auch die Inlandsnachfrage auf den höchsten Wert seit 2022 – ein Zeichen für stabile Konsumausgaben im Inland.

Detaillierte Zusammenfassung

Die definitiven Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) dokumentieren eine anhaltend positive Entwicklung in der Schweizer Hotellerie. Mit 43,9 Millionen Logiernächten wurde der bisherige Rekord aus 2024 übertroffen. Das Wachstum von 2,6 Prozent entspricht einer Steigerung um 1,1 Millionen Übernachtungen und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Schweizer Tourismus trotz volatiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Die Dynamik wird von zwei Faktoren getragen: Zum einen profitiert die Schweiz von internationaler Nachfrage – ein Plus von 3,7 Prozent (+803.000 Logiernächte) bei ausländischen Gästen. Zum anderen zeigt sich die inländische Nachfrage mit einem Plus von 1,4 Prozent (+296.000 Übernachtungen) robust und erreicht mit 21,1 Millionen Nächten das höchste Niveau seit 2022. Dieser Doppeleffekt – stärkeres Auslandswachstum bei gleichzeitig stabiler Inlandsnachfrage – deuten auf eine breit abgestützte Erholung hin.

Kernaussagen

  • Dritter Rekord in Folge: 43,9 Millionen Logiernächte 2025 (+2,6% gegenüber 2024)
  • Internationales Allzeithoch: 22,8 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste (+3,7%)
  • Inlandsnachfrage stabil: 21,1 Millionen Nächte, höchster Wert seit 2022 (+1,4%)

Kritische Fragen

  1. Datenqualität: Wie vollständig sind die BFS-Statistiken erfasst – werden alle Unterkunftsarten (Hotels, Airbnb, Ferienwohnungen) gleichermassen berücksichtigt, oder gibt es Erfassungslücken im Privatsektor?

  2. Saisonalität & Struktur: Welche Regionen und Jahreszeiten treiben das Wachstum? Konzentriert sich der Zuwachs auf Wintertourismus oder ist das Wachstum über alle Saisons verteilt?

  3. Kausalfaktoren: Welche spezifischen Faktoren erklären das Wachstum – Währungseffekte (schwacher Franken), verbesserte Infrastruktur, Marketing-Kampagnen oder externe Ereignisse (Olympia-Effekt, Grossveranstaltungen)?

  4. Wirtschaftliche Tragfähigkeit: Bedeutet höhere Auslastung auch höhere Profitabilität für Hoteliers, oder werden Gewinne durch Kostensteigerungen (Personal, Energie) aufgezehrt?

  5. Nachhaltigkeit des Trends: Ist das Wachstum strukturell oder zyklisch? Welche Risiken (Rezession, Reisetrends, Konkurrenz) könnten den Aufwärtstrend gefährden?

  6. Arbeitsmarktimplikationen: Wie viele neue Arbeitsplätze wurden geschaffen? Können Hoteliers qualifiziertes Personal rekrutieren, oder verschärft sich der Fachkräftemangel?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Medienmitteilung: Schweizer Hotellerie 2025 – Dritter Rekord in Folge – news.admin.ch, 25. Februar 2026

Verifizierungsstatus: ✓ 25. Februar 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 25. Februar 2026