Kurzfassung

Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) startet am 13. April 2026 die siebte nationale Sensibilisierungskampagne «S-U-P-E-R.ch» unter dem Motto «SUPER, oder?». Die Kampagne läuft bis 10. Mai 2026 und wird von BACS, Schweizerischer Kriminalprävention (SKP), kantonalen Polizeikorps, SBB, Schweizer Post und Versicherungsverband (SVV) getragen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Cybersicherheit zu schärfen und insbesondere die wachsende Bedrohung durch KI-gestützte, personalisierte Phishing- und Betrugsnachrichten zu adressieren.

Personen

Themen

  • Cybersicherheit
  • Phishing und Betrug
  • Nationale Sensibilisierungskampagne
  • KI-gestützte Bedrohungen

Clarus Lead

Die neue Kampagne reagiert auf ein wachsendes Dilemma: Während traditionelle Phishing-Versuche zuverlässig erkannt werden, werden KI-generierte Nachrichten zunehmend authentischer und personalisierter, wodurch Nutzer verunsichert sind. Das Motto «SUPER, oder?» fordert gezielt zur kritischen Überprüfung von Informationen auf – eine Reaktion auf die Erosion von Erkennungsmustern. Mit dieser siebten Ausgabe verschiebt sich der Fokus von der Wissensvermittlung (frühere Kampagnen) zur praktischen Anwendung und kontinuierlichen Wachsamkeit.

Detaillierte Zusammenfassung

Die Kampagne baut auf einem etablierten Fünf-Punkte-Rahmen auf: Jeder Buchstabe von S-U-P-E-R repräsentiert einen konkreten Cybersicherheitsschritt. Die erste Kampagne führte diese Massnahmen ein, nachfolgende Ausgaben vertieften einzelne Aspekte. Im Vorjahr stand die Umsetzung unter dem Motto «Keine Ausreden. Machen!» im Mittelpunkt. Die aktuelle Kampagne zielt darauf ab, das erworbene Wissen praktisch anzuwenden und eine dauerhafte Achtsamkeit zu entwickeln.

Die Kampagne adressiert ein zentrales Sicherheitsrisiko: Nachlässigkeit und Routine im Umgang mit digitalen Diensten schwächen die persönliche Cybersicherheit. Besonders problematisch sind professionell gestaltete Nachrichten, die im jeweiligen Kontext stimmig wirken und kaum noch betrügerische Hinweise enthalten. Um möglichst alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, nutzt die Kampagne alltägliche, praxisnahe Beispiele. Auf der Webseite S-U-P-E-R.ch finden sich Informationen für Privatpersonen und Unternehmen sowie interaktive Quiz in drei Schwierigkeitsstufen zur Selbstüberprüfung des Cybersicherheitswissens. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit der Agentur Partner & Partner realisiert.

Kernaussagen

  • KI-gestützte Phishing-Nachrichten werden authentischer und erfordern erhöhte Vigilanz
  • Die siebte nationale Kampagne «S-U-P-E-R.ch» fokussiert auf praktische Anwendung statt Wissensvermittlung
  • Breite Koalition (BACS, SKP, SBB, Post, Versicherungen) trägt Kampagne vom 13. April bis 10. Mai 2026

Kritische Fragen

  1. Evidenz: Welche Daten belegen, dass KI-gestützte Phishing-Versuche tatsächlich signifikant schwerer zu erkennen sind als konventionelle Betrugsnachrichten? Gibt es quantitative Metriken zum Erfolgsrisiko?

  2. Wirksamkeit früherer Kampagnen: Wie wurde die Effektivität der sechs vorherigen «S-U-P-E-R.ch»-Kampagnen gemessen? Welche Verhaltensänderungen wurden dokumentiert?

  3. Zielgruppenerreichung: Welche Bevölkerungsgruppen werden durch «praxisnahe Beispiele» tatsächlich erreicht, und welche bleiben unterrepräsentiert? Gibt es Evaluationsdaten zu Reichweite und Engagement?

  4. Umsetzungsbarrieren: Wenn Nachlässigkeit und Routine die Hauptrisiken sind, reicht eine Sensibilisierungskampagne aus, um Verhaltensänderung zu bewirken, oder sind institutionelle Massnahmen (z. B. technische Sperren) notwendig?

  5. Interessenskonflikte: Welche Rolle spielen die Partner (SBB, Post, SVV) bei der Kampagnengestaltung, und inwiefern könnten ihre kommerziellen Interessen die Botschaftspriorisierung beeinflussen?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) – Nationale Sensibilisierungskampagne «S-U-P-E-R.ch» 2026. https://www.news.admin.ch/de/newnsb/miRSZECg2KBSLd4PxGvOG

Verifizierungsstatus: ✓ 09.04.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 09.04.2026