Kurzfassung

Das Bundesamt für Kultur ernennt Michelle Ziegler zur neuen Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen. Die promovierte Musikwissenschaftlerin tritt am 1. Juni 2026 an und folgt auf Christoph Hänggi, der nach 23 Jahren in den Ruhestand tritt. Ziegler bringt umfangreiche Erfahrung in Forschung, Museumspraxis und Kulturvermittlung mit und wird das international renommierte Museum mit Fokus auf interdisziplinäre Zugänge weiterführen.

Personen

Themen

  • Museumsleitung & Personalwechsel
  • Musikwissenschaft & Kulturerbe
  • Bundesamt für Kultur

Clarus Lead

Das Bundesamt für Kultur ernennt Musikwissenschaftlerin Michelle Ziegler zur neuen Direktorin des Museums für Musikautomaten Seewen (Solothurn). Sie übernimmt die Position am 1. Juni 2026 von Christoph Hänggi, der das Museum seit 2003 geprägt hat. Zieglers Ernennung signalisiert Kontinuität mit strategischer Neuausrichtung: Ihre Expertise in Musik-, Medien- und Technikgeschichte sowie ihr Fokus auf Sammlungszugänglichkeit und interdisziplinäre Vermittlung deuten auf verstärkte Öffnung des international bedeutenden Hauses. Das Museum bewahrt eine weltweit beachtete Sammlung historischer Musikautomaten und verankert UNESCO-anerkanntes immaterielles Kulturerbe der Juraregion.

Detaillierte Zusammenfassung

Michelle Ziegler (*1981) verfügt über ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft mit thematischer Spezialisierung auf Musik-, Medien- und Technikgeschichte. Seit 2024 arbeitet sie als stellvertretende Leiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum für Musikautomaten und kennt damit Institution, Sammlung und Team bereits. Ihre bisherige Karriere umfasst Positionen an der ETH Zürich und der Paul Sacher Stiftung Basel, wo sie in Forschung, Lehre sowie Konzeption und Leitung von Ausstellungen und Vermittlungsformaten tätig war. Ihr Profil verbindet wissenschaftliche Grundlagenforschung mit kuratorischer Praxis und betont Zugänglichkeit für diverse Publika.

Christoph Hänggi, ebenfalls promovierter Musikwissenschaftler, hat das Museum über 23 Jahre geprägt. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Sonderausstellungen; das Bundesamt würdigt seinen Einsatz als „erfolgreich" und „von grossem Engagement" geprägt. Das Museum für Musikautomaten ist Bundesinstitution und nimmt innerhalb des Verbunds der Bundesmuseen eine Spezialposition ein. Seine international bedeutende Sammlung historischer Musikautomaten ist in der Uhrmacher- und Mechaniktradition des Jurabogens verankert, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist.

Kernaussagen

  • Personalwechsel mit Kontinuität: Ziegler kennt das Museum bereits; kein radikaler Kurswechsel zu erwarten
  • Forschung trifft Vermittlung: Schwerpunkt auf interdisziplinäre Zugänge und Sammlungsöffnung für breitere Publika
  • UNESCO-Kulturerbe: Museum verankert in anerkanntem immateriellen Erbe der Juraregion

Kritische Fragen

  1. Evidenz/Datenqualität: Welche messbaren Erfolge hat Ziegler in ihrer bisherigen Rolle als stellvertretende Leiterin (seit 2024) nachgewiesen, die ihre Eignung für die Gesamtleitung begründen?

  2. Interessenkonflikte: Inwiefern könnte die interne Beförderung von Ziegler Spannungen mit anderen Kandidaten oder Stabsmitgliedern erzeugen, und wie wird dies adressiert?

  3. Kausalität/Alternativen: Wurde ein offenes Auswahlverfahren durchgeführt, oder basierte die Ernennung primär auf interner Bewährung? Welche Alternativen wurden erwogen?

  4. Umsetzbarkeit: Wie konkret sind Zieglers geplante Schwerpunkte (Sammlungsöffnung, interdisziplinäre Vermittlung) in den ersten 100 Tagen, und mit welchen Ressourcen?

  5. Risiken: Welche Herausforderungen (Finanzierung, Besucherzahlen, Personalausstattung) erbt Ziegler von Hänggi, und wie adressiert sie diese?

  6. Kontinuität vs. Wandel: Wie unterscheidet sich Zieglers strategische Vision konkret von Hänggiś Ansatz, und wo wird Kontinuität bewusst bewahrt?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Medienmitteilung des Bundesamts für Kultur – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/GAvWUjKBygpV5i621aKCQ

Verifizierungsstatus: ✓ 17. Februar 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt.
Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 17. Februar 2026