Kurzfassung

Der ETH-Rat hat in seiner Sitzung vom 4./5. März 2026 insgesamt 19 neue Professorinnen und Professoren an den beiden Schweizer Spitzenhochschulen ernannt. Dabei wurden 7 Frauen und 12 Männer berufen. Gleichzeitig wurden 4 Rücktritte von Professorinnen und Professoren zur Kenntnis genommen. Im Zwölf-Monats-Vergleich zeigt sich eine ausgeglichene Geschlechterverteilung bei Neuernennungen mit einem Frauenanteil von 51 Prozent.

Personen

Themen

  • Hochschulpolitik
  • Geschlechterparität in der Wissenschaft
  • ETH Zürich und EPFL

Clarus Lead

Der ETH-Rat hat 19 neue akademische Führungskräfte an den beiden Schweizer Eliteuniversitäten berufen. Die Neuernennungen verteilen sich auf 7 Professorinnen und 12 Professoren an ETH Zürich und EPFL. Für Hochschulleitungen ist die Quote von 51 Prozent Frauenanteil bei Neuberufungen im Jahresvergleich ein Indikator für Fortschritte bei der Geschlechterparität im akademischen Spitzenpersonal.

Detaillierte Zusammenfassung

Der ETH-Rat hat auf Antrag der Präsidenten beider Hochschulen 19 neue Professorinnen und Professoren ernannt. Die Verteilung zeigt ein leichtes Übergewicht männlicher Kandidaten in dieser Tranche (12 Männer, 7 Frauen). Parallel dazu wurden 4 Rücktritte registriert – ein Rücktritt einer Professorin und drei Rücktritte von Professoren.

Im erweiterten Kontext der letzten 12 Monate hat der ETH-Rat insgesamt 51 neue Professorinnen und Professoren ernannt. Mit 26 Frauen und 25 Männern erreichen die beiden Schweizer Spitzenhochschulen eine nahezu paritätische Geschlechterverteilung (51 % Frauenanteil). Dies signalisiert eine bewusste Diversifizierungsstrategie in der akademischen Führungsebene.

Kernaussagen

  • 19 Neuernennungen in der aktuellen Sitzungsperiode (7 Frauen, 12 Männer)
  • 51 % Frauenanteil bei Neuberufungen im Jahresvergleich (26 Frauen, 25 Männer)
  • 4 Rücktritte von Professorinnen und Professoren zur Kenntnis genommen
  • Kontinuierliche Umsetzung von Geschlechterparität in der akademischen Spitze

Kritische Fragen

  1. Evidenz: Wie verteilen sich die 19 Neuernennungen auf die beiden Institutionen ETH Zürich und EPFL, und in welchen Fachbereichen wurden die Professorinnen und Professoren berufen?

  2. Datenqualität: Werden die 51 % Frauenanteil im Jahresvergleich durch unterschiedliche Berufungszyklen oder Pensionierungsmuster beeinflusst, oder ist dies ein stabiler Trend?

  3. Interessenkonflikte: Folgen die Berufungsprozesse standardisierten Diversitätskriterien, oder können regionale oder institutionelle Präferenzen die Geschlechterverteilung beeinflussen?

  4. Kausalität: Ist der hohe Frauenanteil (51 %) Ergebnis gezielter Diversitätspolitik oder reflektiert er die natürliche Verteilung qualifizierter Kandidatinnen im Bewerbungspool?

  5. Umsetzbarkeit: Wie werden die neuen Professorinnen und Professoren in bestehende Strukturen integriert, und gibt es Mentoring-Programme für unterrepräsentierte Gruppen?

  6. Nebenwirkungen: Könnten Quote-basierte Berufungspraktiken zu Vorwürfen der Meritokratie-Verletzung führen, und wie wird damit kommunikativ umgegangen?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Medienmitteilung: 19 Professorinnen und Professoren an den beiden ETH ernannt – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/w0vKNQzdKU_wjsqlcs_M1

Verifizierungsstatus: ✓ 5. März 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 5. März 2026