Kurzfassung
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat ein Baugesuch für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes Bundesgasse 32 in Bern eingereicht. Das Projekt konzentriert die Büroarbeitsplätze der Bundeskanzlei an einem zentralen Standort und schafft flexible Arbeitsplätze für 240 Mitarbeitende. Die Baukosten belaufen sich auf 27,3 Millionen Franken, der Bezug ist für Mitte 2029 geplant.
Personen
- Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
Themen
- Bundesverwaltung
- Immobilienprojekte
- Bundeskanzlei
- Denkmalpflege
- Arbeitsplatzmodernisierung
Clarus Lead
Das BBL hat bei der Stadt Bern ein Baugesuch für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bundesgasse 32 eingereicht. Das Projekt verfolgt das Ziel, Organisationseinheiten der Bundeskanzlei zu zentralisieren und moderne Arbeitsplatzstrukturen zu schaffen. Die denkmalgeschützte Liegenschaft wird strukturell angepasst, wobei Erdgeschoss und Dachgeschosse für flexible Zusammenarbeitsformen umgebaut werden. Der Verpflichtungskredit wird dem Parlament mit der Immobilienbotschaft 2026 vorgelegt.
Detaillierte Zusammenfassung
Das Verwaltungsgebäude an der Bundesgasse 32 wird derzeit von mehreren Einheiten des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) genutzt, die nach Zollikofen umziehen werden. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ab Mitte 2029 soll ein Grossteil der Organisationseinheiten der Bundeskanzlei an diesem Standort konzentriert werden. Dies ermöglicht eine verbesserte Zusammenarbeit und effizientere Verwaltungsabläufe.
Die Sanierung berücksichtigt den Denkmalschutzstatus der Liegenschaft. Das Erdgeschoss und die beiden Dachgeschosse werden für zeitgemässe Arbeitsformen strukturell umgebaut und bieten nach Fertigstellung flexible Arbeitsplätze für 240 Mitarbeitende. Der Baubeginn ist für Januar 2027 vorgesehen. Mit Gesamtkosten von 27,3 Millionen Franken wird das Projekt als bedeutsame Investition in die Bundesinfrastruktur eingestuft und erfordert einen Verpflichtungskredit durch das Eidgenössische Parlament.
Kernaussagen
- Das BBL hat ein Baugesuch für Umbau und Sanierung der Bundesgasse 32 eingereicht
- Ziel ist die Zentralisierung der Bundeskanzlei-Arbeitsplätze an einem Standort ab 2029
- Das denkmalgeschützte Gebäude wird sorgfältig saniert mit modernen Arbeitsplatzstrukturen für 240 Mitarbeitende
- Baubeginn Januar 2027, Bezug Mitte 2029, Kosten 27,3 Millionen Franken
- Verpflichtungskredit wird mit Immobilienbotschaft 2026 dem Parlament vorgelegt
Kritische Fragen
Datenqualität: Basiert die Kostenprognose von 27,3 Millionen Franken auf aktuellen Marktpreisen und Baukosten-Benchmarks, oder könnten Teuerungsrisiken die Gesamtkosten erhöhen?
Interessenkonflikte: Welche Kriterien führten zur Wahl der Bundesgasse 32 als Zentralisierungsort – wurde eine unabhängige Standortanalyse durchgeführt, oder waren politische/administrative Faktoren ausschlaggebend?
Kausalität: Inwiefern wird die räumliche Zentralisierung tatsächlich zu besserer Zusammenarbeit führen, oder könnten digitale Lösungen ähnliche Effekte mit geringeren Kosten erzielen?
Umsetzbarkeit: Welche Risiken bestehen bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes – könnten unvorhergesehene Mängel zu Verzögerungen oder Kostenüberschreitungen führen?
Nebenwirkungen: Welche Auswirkungen hat der Umzug der EDA-Einheiten nach Zollikofen auf deren Betriebseffizienz und die Koordination mit anderen Bundesstellen?
Transparenz: Werden die Detailpläne und Umweltverträglichkeitsprüfungen öffentlich einsehbar sein, und wie wird die Bevölkerung in den Prozess einbezogen?
Quellenverzeichnis
Primärquelle: Medienmitteilung: Baugesuch für den Umbau und die Sanierung des Verwaltungsgebäudes an der Bundesgasse 32 in Bern – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/rhuom7hjFRkZPXMqVHy_2
Verifizierungsstatus: ✓ 10. Februar 2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 10. Februar 2026