Kurzfassung

Donald Trump und der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky trafen sich am 28. Dezember 2025 in Palm Beach zu Friedensverhandlungen. Obwohl beide Seiten von "grossen Fortschritten" sprachen, bleibt ein durchschlagender Erfolg aus. Der Weg zu einem Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland nach fast vier Jahren Krieg bleibt ungewiss. Trump hofft, noch vor Jahresende eine Einigung zu erzielen, räumt aber ein, dass dies ein komplexer Prozess ist.

Personen

Themen

  • Friedensverhandlungen Ukraine-Russland
  • USA-Diplomatie
  • Friedensplan in 28 Punkten
  • Sicherheitspolitik

Detaillierte Zusammenfassung

Das Treffen zwischen Trump und Zelensky in Mar-a-Lago markierte einen weiteren Schritt in den laufenden Friedensverhandlungen zum ukrainisch-russischen Konflikt. Beiden Präsidenten präsentierten sich nach dem Arbeitsessen vor der Presse als optimistisch, ohne jedoch konkrete Durchbrüche zu verkünden.

Trump betonte, dass man sich "sehr nahe" an einer Einigung befinde, warnte aber gleichzeitig vor unrealistischen Erwartungen: Der Friedensprozess könne nicht in einem einzigen Tag gelöst werden, sondern stelle eine "sehr komplizierte Angelegenheit" dar. Der US-Präsident zeigte sich ehrgeizlich und signalisierte sein Ziel, noch vor Ende 2025 zu einem Abkommen zu gelangen.

Die diplomatischen Aktivitäten haben sich in den letzten Wochen intensiviert. Im November präsentierten die USA einen umfassenden 28-Punkte-Friedensplan, der von den beiden Verhandlungsführern Steve Witkoff (Emissär des Präsidenten) und Jared Kushner (Schwiegersohn Trumps) unter Abstimmung mit Moskau erarbeitet wurde. Dieser Plan orientierte sich stark an russischen Forderungen und stiess bei der Ukraine und europäischen Partnern auf erhebliche Kritik.

Kurz vor Weihnachten antwortete die Ukraine mit einem komprimierten 20-Punkte-Gegenvorschlag, um ihre eigenen Positionen in den Verhandlungen stärker zu verankern.

Kernaussagen

  • Das Treffen in Palm Beach zeigte Fortschritte, brachte aber keinen durchschlagenden Durchbruch bei den Friedensverhandlungen
  • Trump versucht, bis Ende 2025 ein Abkommen zu erzielen, gibt aber zu, dass der Prozess komplex und zeitaufwändig ist
  • Der 28-Punkte-Plan der USA bevorzugt russische Positionen, was zu Kritik aus Kiew und Europa führte
  • Die Ukraine reagierte mit einem alternativen 20-Punkte-Plan zur Wahrung ihrer Interessen
  • Die Verhandlungsführer sind Witkoff und Kushner, die direkt mit Moskau koordinieren

Metadaten

Sprache: Französisch
Quelle: Le Monde International
Original-URL: https://www.lemonde.fr/international/article/2025/12/29/apres-la-rencontre-entre-donald-trump-et-volodymyr-zelensky-le-chemin-de-la-paix-entre-la-russie-et-l-ukraine-reste-incertain_6659697_3210.html
Publikationsdatum: 29. Dezember 2025
Ort des Treffens: Mar-a-Lago, Palm Beach, Florida
Textlänge: ca. 1.200 Zeichen