Kurzfassung

Das Swiss Internet Governance Forum (Swiss IGF) findet am 16. Juni 2026 in Bern statt und behandelt zentrale Fragen der digitalen Transformation. Die elfte Ausgabe des Forums ist kostenlos und offen für alle Interessierten; Anmeldungen sind bis 9. Juni möglich. Schwerpunkte sind künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, E-Government, Kinderschutz und Plattformregulierung. Das Forum wird in Deutsch, Französisch und Englisch durchgeführt und teilweise simultan übersetzt. Am 13. Juni findet zudem das Swiss Youth IGF statt, um auch junge Menschen in die Digitalisierungsdiskussionen einzubeziehen.

Personen

  • Thomas Schneider (Botschafter und Vizedirektor BAKOM)

Themen

  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Digitale Souveränität
  • E-Government
  • Plattformregulierung
  • Kinderschutz online

Clarus Lead

Das Swiss IGF positioniert sich als zentrale Drehscheibe zwischen Schweizer Digitalpolitik und internationalen Governance-Prozessen. Die Verabschiedung der „Messages von Bern" – der Schlussfolgerungen aus dem Forum – fliesst direkt in globale und europäische IGF-Debatten ein und stärkt damit die Schweizer Stimme in internationalen Digitalisierungsfragen. Der geplante KI-Gipfel 2027 in Genf signalisiert, dass die Schweiz sich als Gestalterin globaler Regelwerke für künstliche Intelligenz positioniert.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Swiss Internet Governance Forum funktioniert nach dem Prinzip der partizipativen Themenfindung: Interessierte Akteure konnten im Rahmen eines „Call for Issues" Vorschläge einreichen, auf deren Grundlage das Programm der einzelnen Sessions zusammengestellt wurde. Dies gewährleistet eine Bottom-up-Orientierung statt Top-down-Vorgaben.

Die Organisationsstruktur verbindet staatliche und zivilgesellschaftliche Ebenen: Das Forum wird vom Verein „Swiss Internet & Digital Governance" mit Unterstützung des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) organisiert und fungiert als Schweizer Ableger des UN Internet Governance Forum. Die Veranstaltung bringt Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen – ein Ansatz, der Lösungen zu Herausforderungen und Chancennutzung im digitalen Raum ermöglichen soll.

Das parallel durchgeführte Youth IGF am 13. Juni adressiert explizit die Generationenperspektive und integriert junge Menschen in die Digitalisierungsdiskurse. Die mehrsprachige Durchführung (Deutsch, Französisch, Englisch) mit Simultanübersetzung und die Online-Verfolgungsmöglichkeit senken Zugangshürden und ermöglichen breite Partizipation.

Kernaussagen

  • Das Swiss IGF 2026 behandelt KI, Cybersicherheit und digitale Souveränität als Kernthemen
  • Die „Messages von Bern" werden in globale und europäische IGF-Prozesse integriert
  • Partizipative Themenfindung durch „Call for Issues" sichert Relevanz und Eigenständigkeit

Kritische Fragen

  1. Evidenz/Datenqualität: Wie werden die Ergebnisse des Forums (Messages von Bern) messbar in internationale Politikprozesse übersetzt, und gibt es Erfolgsindikatoren für Vorjahre?

  2. Interessenkonflikte: Inwiefern ist die Zusammensetzung der Diskussionsteilnehmer transparent, und wie wird Überrepräsentation von Tech-Industrie oder Staatsinteressen vermieden?

  3. Kausalität/Alternativen: Welche Mechanismen stellen sicher, dass die „Messages von Bern" tatsächlich in UN- und europäische IGF-Diskussionen einfliessen, oder sind sie eher symbolisch?

  4. Umsetzbarkeit/Risiken: Wie konkret sind die zu verabschiedenden Empfehlungen, und besteht das Risiko, dass ein breiter Konsens zu Lasten von Tiefenschärfe geht?

  5. Repräsentation: Welche Mechanismen sichern, dass das Youth IGF nicht nur Alibi-Partizipation ist, sondern tatsächliche Einflussmöglichkeiten für junge Menschen schafft?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Swiss Internet Governance Forum 2026 – Offizielle Ankündigung

Offizielle Website: www.igf.swiss

Verifizierungsstatus: ✓ 26.05.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 26.05.2026