Kurzfassung

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) vergibt Zusatzaufträge an zwei weitere Firmen für spezialisierte Dienstleistungen im Rahmen von Easygov. Easygov ist ein Online-Schalter, über den Unternehmen administrative Verfahren digital abwickeln können. Das Seco entwickelt seit 2022 die Plattform weiter und hat Easygov 2.0 als skalierbare, modular aufgebaute Infrastruktur konzipiert. Für die Gesamtentwicklung stellt die Behörde bis zu 98 Millionen Franken zur Verfügung. Die Vergabe der Zusatzaufträge erfolgt im Mai 2026.

Personen

  • Michael Stähli (Journalist)

Themen

  • E-Government
  • Digitale Verwaltung
  • Öffentliche Beschaffung
  • IT-Infrastruktur

Clarus Lead

Die Modernisierung von Easygov 2.0 markiert einen strategischen Schritt der Schweizer Bundesverwaltung zur Digitalisierung von Unternehmensdienstleistungen. Die Vergabe an mehrere externe Partner signalisiert, dass das Seco bewusst auf spezialisierte Fachkompetenz setzt, statt diese vollständig intern aufzubauen – ein häufiges Muster bei grossen Infrastrukturprojekten des Bundes. Mit einem Budget im dreistelligen Millionenbereich wird die Plattform zu einem Schlüsselelement der digitalen Verwaltungstransformation.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Seco konzipiert Easygov 2.0 bewusst als modulare, skalierbare Architektur, was eine flexible Erweiterung und Wartung ermöglichen soll. Diese technische Ausrichtung ermöglicht es, einzelne Funktionsmodule unabhängig zu entwickeln und später zu integrieren – ein Best-Practice-Ansatz bei grossen E-Government-Plattformen. Die Plattform dient Unternehmen als digitaler Zugang zu sämtlichen administrativen Prozessen und reduziert damit Kontakte mit Behörden auf Schaltern.

Die Strategiewahl, Zusatzaufträge an externe Spezialisten zu vergeben, deutet darauf hin, dass das Projekt über interne Kapazitäten hinausgeht oder bestimmte technologische Spezialisierungen erfordert, die wirtschaftlicher zugekauft werden. Das Budget von bis zu 98 Millionen Franken verteilt sich somit auf mehrere Auftragnehmer, was typisch für komplexe föderale IT-Projekte ist.

Kernaussagen

  • Das Seco vergibt Zusatzaufträge für Easygov an externe IT-Dienstleister
  • Easygov 2.0 wird als modular aufgebaute, skalierbare Plattform ausgebaut
  • Gesamtbudget für die Entwicklung: bis zu 98 Millionen Franken
  • Projekt läuft seit 2022, Zusatzaufträge erfolgen 2026

Kritische Fragen

  1. Evidenz/Datenqualität: Welche konkreten Leistungskriterien definieren den Erfolg von Easygov 2.0, und wie wird die Qualität der Zusatzaufträge gemessen?

  2. Evidenz/Quellenvalidität: Warum wurden die zwei zusätzlichen Firmen ausgewählt – folgte dies einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren oder einer Direktvergabe?

  3. Interessenkonflikte: Welche Verbindungen bestehen zwischen dem Seco und den beiden beauftragten Firmen (vorherige Projekte, Personalwechsel)?

  4. Kausalität/Alternativen: Hätte das Seco diese Leistungen kostengünstiger intern oder über ein einzelnes Unternehmen erbringen können, und warum wurde die Multi-Anbieter-Strategie gewählt?

  5. Umsetzbarkeit/Risiken: Welche Integrationschallengen entstehen bei der Zusammenführung von Modulen mehrerer externer Anbieter, und wie wird die langfristige Wartbarkeit sichergestellt?

  6. Umsetzbarkeit: Bis wann soll Easygov 2.0 produktiv gehen, und gibt es Pufferbudgets für Verzögerungen oder Scope-Änderungen?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Seco sichert sich IT-Fachkräfte für Easygov – inside-it.ch, 28. Mai 2026 https://www.inside-it.ch/seco-sichert-sich-it-fachkraefte-fuer-easygov-20260528

Verifizierungsstatus: ✓ 28. Mai 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 28. Mai 2026