Kurzfassung
Die Schweiz verzeichnete 2025 insgesamt 62,0 Millionen Logiernächte in Hotel- und Parahotellerie, ein Plus von 3,2% gegenüber 2024. Die Parahotellerie allein stieg um 4,7% auf 18,1 Millionen Nächte. Ausländische Gäste generierten 29,1 Millionen Nächte (+4,9%), inländische Gäste 32,9 Millionen (+1,7%). Ferienwohnungen dominierten mit 7,4 Millionen Nächten (+4,3%), Campingplätze wuchsen um 8,2% auf 5,2 Millionen. Die Genferseeregion und Ostschweiz waren die stärksten Regionen.
Personen
- Bundesamt für Statistik (BFS) (Datenpublikation)
Themen
- Schweizer Tourismus
- Beherbergungsstatistik
- Parahotellerie
- Regionale Tourismusentwicklung
Clarus Lead
Das anhaltende Wachstum der ausländischen Nachfrage (+4,9%) signalisiert eine robuste internationale Nachfrage für die Schweiz als Reisedestination, während das schwächere inländische Wachstum (+1,7%) auf begrenzte Binnennachfrage hindeutet. Die starke Dynamik bei Ferienwohnungen und Campingplätzen zeigt eine Verschiebung hin zu alternativen Unterkunftsformen, die für tourismuspolitische Planungen relevant ist. Europäische Gäste dominieren mit über 77% der ausländischen Nachfrage, was die regionale Abhängigkeit unterstreicht.
Detaillierte Zusammenfassung
Kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen bildeten 2025 das Rückgrat der Parahotellerie und machten 40,7% aller Parahotellerie-Nächte aus. Mit 7,4 Millionen Nächten wuchsen sie um 4,3% – angetrieben durch ausländische Gäste (+8,6% auf 3,1 Millionen), während inländische Gäste nur um 1,4% zulegten (4,2 Millionen). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 5,9 Nächte, deutlich länger als in anderen Unterkunftsformen. Kollektivunterkünfte (Hotels, Pensionen) verzeichneten 5,5 Millionen Nächte (+1,9%), mit ausländischen Besuchern, die um 11,6% wuchsen. Campingplätze zeigten das stärkste Wachstum mit 8,2% auf 5,2 Millionen Nächte, getragen von beiden Märkten (Inland +6,7%, Ausland +10,7%). Europäische Gäste machten 96,4% der ausländischen Campingbesucher aus. Regional führte die Genferseeregion mit 2,7 Millionen Nächten in Ferienwohnungen, während die Ostschweiz bei Kollektivunterkünften dominierte (1,5 Millionen). Espace Mittelland und Genferseeregion teilten sich die Campingplatz-Führerschaft mit je 1,2 Millionen Nächten.
Kernaussagen
- Schweizer Beherbergung wuchs 2025 um 3,2% auf 62,0 Millionen Nächte, getrieben durch ausländische Nachfrage (+4,9%)
- Ferienwohnungen sind mit 40,7% der Parahotellerie-Nächte das dominanteste Segment und zeigen stärkeres Auslandswachstum
- Europäische Gäste generieren über drei Viertel der ausländischen Nachfrage und konzentrieren sich auf Campingplätze (96,4%)
Kritische Fragen
Evidenz: Wie werden Logiernächte in der Parahotellerie erfasst – beruhen die Daten auf Meldepflicht oder Hochrechnungen aus Stichproben?
Datenqualität: Inwiefern unterscheidet sich die Erfassungsgenauigkeit zwischen kommerziellen Ferienwohnungen und privaten Vermietungen, die möglicherweise untererfasst sind?
Kausalität: Welche Faktoren erklären das unterschiedliche Wachstum von In- (+1,7%) und Auslandsnachfrage (+4,9%) – Preiseffekte, Saisonalität oder strukturelle Marktveränderungen?
Interessenskonflikte: Wie wird die Abgrenzung zwischen Parahotellerie und privater Unterkunftsvermietung (z. B. Airbnb) statistisch vorgenommen, und sind alle Segmente erfasst?
Umsetzbarkeit: Welche Implikationen hat die Campingplatz-Dynamik (+8,2%) für Infrastrukturplanung und Raumnutzung in touristischen Regionen?
Regionale Disparität: Warum wächst die Ostschweiz stärker bei Kollektivunterkünften, während die Genferseeregion bei Ferienwohnungen führt – welche Marktdifferenzierung liegt vor?
Quellenverzeichnis
Primärquelle: Parahotelleriestatistik 2025 – www.bfs.admin.ch/news/de/2026-0358
Verifizierungsstatus: ✓ 29.05.2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 29.05.2026