Kurzfassung
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse hat die Arbeiten zur Verlängerung der Nutzungsdauer der Schweizer F/A-18C/D Kampfflugzeuge abgeschlossen. Die 30 Flugzeuge der Schweizer Luftwaffe bleiben damit bis in die frühen 2030er Jahre einsatzfähig, bis die neuen F-35A-Kampfflugzeuge eingeführt werden. Das 450-Millionen-Franken-Projekt umfasste die Modernisierung von Kommunikations-, Navigations- und Identifikationssystemen sowie eine aufwendige Struktursanierung der Flugzeugkonstruktion. Der kritische Meilenstein der Strukturüberprüfung und -sanierung wurde Ende April 2026 erreicht. Ausstehende Logistiklieferungen sollen bis Ende 2027 erfolgen.
Personen
- Bundesamt für Rüstung armasuisse (Projektverantwortung)
Themen
- Luftfahrttechnik und Flugzeugerhaltung
- Schweizer Luftwaffe und Landesverteidigung
- Rüstungsprojekte und Budgetmanagement
Clarus Lead
Die Verlängerung der F/A-18-Flotte schliesst eine kritische Lücke in der Schweizer Luftverteidigungsfähigkeit. Ohne diese Struktursanierungen wäre die Flotte bereits vor Einführung der F-35A-Nachfolger einsatzunfähig geworden – ein operationelles Risiko für die nationale Sicherheit. Die rechtzeitige Fertigstellung des Strukturprogramms im April 2026 signalisiert erfolgreiche Projektabwicklung unter komplexen technischen Bedingungen und sichert die Kontinuität der Luftraumüberwachung bis zur Generationenwechsel-Transition in den frühen 2030ern.
Detaillierte Zusammenfassung
Die F/A-18C/D Flugzeuge sind seit 1997 in Dienst. Mit der Armeebotschaft 2017 erhielt armasuisse den Auftrag, die Einsatzdauer dieser Flugzeuge zu verlängern – ein Projekt im Umfang von 450 Millionen Franken. Die technischen Massnahmen erstreckten sich über mehrere Jahre und umfassten die Modernisierung von Kommunikations-, Navigations- und Identifikationssystemen (CNI), die Anpassung von Flugzeugsoftware, Missionsplanungssystemen und des Flugsimulators. Diese Arbeiten wurden bereits vor einigen Jahren abgeschlossen.
Das zentrale Element war das Struktursanierungsprogramm, das Ende April 2026 erfolgreich beendet wurde. Dieses Programm beinhaltete umfangreiche Inspektionen und technisch anspruchsvolle Instandsetzungen zahlreicher ausgewählter Strukturbauteile. Die Arbeiten wurden in enger Zusammenarbeit zwischen armasuisse, der Schweizer Luftwaffe, der RUAG AG und weiteren Industriepartnern durchgeführt. Durch diese Massnahmen bleibt die Lufttüchtigkeit aller 30 Flugzeuge bis zu einer Nutzungsdauer von 6'000 Flugstunden pro Flugzeug erhalten.
Noch ausstehend sind einzelne Logistiklieferungen, insbesondere Ersatzmaterial und Unterstützungsleistungen für den Betrieb während der verbleibenden Nutzungsdauer. Diese sollen gemäss aktueller Planung bis Ende 2027 erfolgen und markieren den endgültigen Projektabschluss im Rahmen des bewilligten Verpflichtungskredits.
Kernaussagen
- Struktursanierungsprogramm für alle 30 F/A-18C/D Flugzeuge Ende April 2026 abgeschlossen
- Einsatzfähigkeit bis frühe 2030er Jahre – Überbrückung bis zur F-35A-Einführung sichergestellt
- 450-Millionen-Franken-Projekt umfasst Systemmodernisierung und aufwendige Strukturinstandsetzung
- Logistiklieferungen und Projektabschluss bis Ende 2027 geplant
Kritische Fragen
Evidenz/Datenqualität: Welche technischen Inspektionskriterien wurden angewendet, um die Lufttüchtigkeit der 30 Flugzeuge bis 6'000 Flugstunden zu attestieren, und wer führte die unabhängige Validierung durch?
Interessenkonflikte: Inwiefern waren RUAG AG und weitere Industriepartner in die Qualitätskontrolle des Struktursanierungsprogramms eingebunden, und wie wurde Unabhängigkeit der Abnahme sichergestellt?
Kausalität/Alternativen: Wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse zwischen der Nutzungsdauerverlängerung (450 Mio. CHF) und einem früheren F-35A-Beschaffungsbeginn durchgeführt?
Umsetzbarkeit/Risiken: Welche Risiken entstehen, falls die ausstehenden Logistiklieferungen bis Ende 2027 nicht planmässig erfolgen, und wie würde dies die Einsatzbereitschaft beeinflussen?
Datenqualität: Basiert die Prognose der Einsatzfähigkeit bis in die frühen 2030er Jahre auf historischen Verschleissmustern, oder wurden neue Betriebsszenarien modelliert?
Umsetzbarkeit: Wie wird die regelmässige Wartung und periodische Inspektion während der verbleibenden Nutzungsdauer finanziert und organisiert?
Quellenverzeichnis
Primärquelle: Staatsbesuch Polen – Letzte Konferenzen des Bundesrates – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/tQKXglOJEgRFrPTBAHmM6
Verifizierungsstatus: ✓ 01.06.2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 01.06.2026