Kurzfassung

Die Territorialdivision 2 (Ter Div 2) führt im Juni 2026 während vier Wochen die Grossübung «Conex 26» in der Nordwestschweiz durch. Rund 3500 Soldatinnen und Soldaten trainieren die rasche Mobilisierung, die Einsatzbereitschaft unter realistischen Bedingungen sowie die Zusammenarbeit mit zivilen Behörden. Ziel der Übung ist die Überprüfung und Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. Das Mobilisierungsszenario sieht eine erhöhte Bedrohungslage vor, weshalb Schutzmassnahmen bei Armeeeinrichtungen verstärkt wurden. Die Übung ist Teil der ordentlichen Wiederholungskurse und dient der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft.

Personen

  • Kommando Territorialdivision 2 (Verantwortliches Kommando)

Themen

  • Schweizer Armee
  • Militärische Ausbildung
  • Mobilisierungsübung
  • Zivilmilitärische Zusammenarbeit
  • Nationale Sicherheit

Clarus Lead

Die Übung «Conex 26» signalisiert eine erhöhte Aufmerksamkeit der Schweizer Armee für Mobilisierungsszenarien unter verschärften Bedingungen. Die Fokussierung auf koordinierte Zusammenarbeit mit zivilen Behörden bei der Bewältigung hybrider Bedrohungen zeigt, dass die Verteidigungsplanung nicht mehr isoliert militärisch gedacht wird. Dies hat Konsequenzen für die Koordination zwischen Bund, Kantonen und Partnern bei Krisensituationen – ein relevantes Thema für Entscheidungsträger in Sicherheit und Bevölkerungsschutz.

Detaillierte Zusammenfassung

«Conex 26» ist eine vierwöchige Feldübung mit 3500 Armeeangehörigen an mehreren Standorten in der Nordwestschweiz. Der zentrale Schwerpunkt liegt auf der Mobilisierung von Truppenverbänden unter erhöhter Bedrohungslage – die Armee testet ihre Fähigkeit, grössere Verbände innerhalb kurzer Zeit auszurüsten und einsatzbereit zu machen. Vorbereitend wurden Schutzmassnahmen bei Armeeeinrichtungen verstärkt, um die Truppe während des erhöhten Bedrohungsszenarios zu schützen.

Nach der Mobilisierungsphase trainieren die Verbände in drei Arenen mit differenzierten Schwerpunkten. Ein Kernaspekt ist die Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen und zivilen Partnerorganisationen unter realen Bedingungen – insbesondere bei der Bewältigung sogenannter hybrider Bedrohungen. Die Übung erfolgt in enger Abstimmung mit den beteiligten Kantonen, um das Zusammenspiel zwischen Militär und Zivilbehörden zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Kernaussagen

  • 3500 Soldatinnen und Soldaten trainieren Mobilisierung und Einsatzbereitschaft unter erhöhter Bedrohungslage
  • Simultane Mobilisierung an mehreren Standorten und dezentralisierte Ausbildung in drei Arenen sind zentrale Übungselemente
  • Zivilmilitärische Zusammenarbeit bei hybriden Bedrohungen wird unter realistischen Bedingungen trainiert und evaluiert

Kritische Fragen

  1. Evidenz/Datenqualität: Welche spezifischen Erkenntnisse aus früheren Übungen haben zur Konzeption von «Conex 26» geführt – gibt es messbare Defizite bei der Mobilisierungsgeschwindigkeit oder Koordination?

  2. Interessenkonflikte/Unabhängigkeit: Inwiefern beeinflussen die verstärkten Schutzmassnahmen bei Armeeeinrichtungen die Realitätsnähe der Übung, wenn die Bedingungen künstlich erhöht werden?

  3. Kausalität/Alternativen: Welche alternativen Szenarien (z. B. unterschiedliche Bedrohungstypen oder geografische Konstellationen) wurden erwogen, und warum fiel die Wahl auf das aktuelle Szenario?

  4. Umsetzbarkeit/Risiken: Wie werden potenzielle Störungen oder Zwischenfälle während der vierwöchigen Übung gehandhabt, ohne die zivile Bevölkerung zu beeinträchtigen?

  5. Substanz/Messung: Nach welchen Kriterien wird die Einsatzbereitschaft gemessen – gibt es quantifizierbare Benchmarks oder Leistungsindikatoren?

  6. Koordination/Abhängigkeiten: Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen den drei Arenen, und wie wird sichergestellt, dass Erkenntnisse aus einer Arena in die anderen transferiert werden?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Übung «Conex 26» – Territorialdivision 2 – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/VJbltRo65YBKzF76jskgs

Verifizierungsstatus: ✓ 01.06.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 01.06.2026