Kurzfassung

CCM Hockey ruft in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) bestimmte Hybrid-Eishockey-Visiere zurück. Nach 12–24 Monaten regulärer Nutzung können sich Mikrorisse im Polycarbonatteil um die Schraublöcher bilden. Bei Hochgeschwindigkeitsaufprall – etwa durch einen Puck – können diese Risse zum Bruch führen und Verletzungen verursachen. Betroffen sind vier Produktvarianten (FMHVR und ACCHVR in verschiedenen Grössen). Konsumenten sollen die Visiere sofort nicht mehr nutzen und zum Kaufort zurückbringen.

Personen

  • CCM Hockey (Hersteller; Rückruf-Verantwortung)
  • Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU; Kooperationspartner)

Themen

  • Produktsicherheit
  • Rückrufverfahren
  • Eishockey-Ausrüstung
  • Verbraucherschutz

Clarus Lead

Der Rückruf betrifft eine weit verbreitete Schutzausrüstung im Eishockeysport und unterstreicht Qualitätskontrollrisiken bei Hybrid-Systemen unter Dauerbeanspruchung. Die Zusammenarbeit mit der BFU signalisiert ein strukturiertes Risikomanagement; Konsumenten sollten jedoch schnell handeln, da die Bruchgefahr bei intensiver Nutzung akut ist.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Defekt-Muster zeigt einen zeitlich verzögerten Verschleiss: Erst nach etwa einem Jahr bis zwei Jahren regelmässiger Nutzung entstehen Mikrorisse an den kritischen Verbindungspunkten zwischen Visierteil und Gitter. Diese Schwachstelle liegt im Polycarbonatteil des Hybridvisiers, speziell um die Schraublöcher herum. Unter extremer Belastung – typischerweise ein Puck-Aufprall mit hoher Geschwindigkeit – können diese Mikrorisse zum vollständigen Bruch des Visiers führen, was Gesichts- und Augenverletzungen zur Folge haben kann.

Vier spezifische Produktvarianten sind betroffen: zwei FMHVR-Modelle (Grössen S/M und M/L, Teile 5490135 und 5490136) und zwei ACCHVR-Kits (Grössen S/M und M/L, Teile 5840095 und 5490137). Die ACCHVR-Varianten werden als Kits mit Ersatzvisier, Seitenclips, Abstandshaltern und Schrauben vertrieben.

Das Rückrufverfahren sieht vor, dass Konsumenten die Produkte zum ursprünglichen Kaufort zurückbringen. CCM Hockey erstattet entweder den Kaufpreis oder ersetzt das Visier durch ein anderes Modell eines Vollgesichtsschutzes. Für Rückfragen steht CCM Hockey unter [email protected] zur Verfügung.

Kernaussagen

  • Mikrorisse entstehen nach 12–24 Monaten Nutzung an den Schraublöchern des Polycarbonats
  • Bruchgefahr besteht bei Hochgeschwindigkeitsaufprällen (z. B. Puck-Treffer)
  • Vier Produktvarianten (FMHVR und ACCHVR) in zwei Grössen sind betroffen
  • Sofortige Nutzungseinstellung und Rückgabe zum Kaufort empfohlen
  • Vollständige Rückerstattung oder Ersatz durch anderes Schutzmodell vorgesehen

Kritische Fragen

  1. Evidenz: Wie viele Bruchfälle oder Verletzungen wurden dokumentiert, bevor der Rückruf eingeleitet wurde? Basiert die 12–24-Monats-Angabe auf systematischen Tests oder Schadensberichten?

  2. Interessenkonflikte: Wurde der Defekt durch interne Qualitätskontrolle oder durch externe Meldungen (Konsumenten, BFU) entdeckt? Wie lange war das Risiko intern bekannt?

  3. Kausalität: Sind Mikrorisse ein unvermeidliches Verschleissmuster bei diesem Hybriddesign, oder liegt ein Herstellungsfehler vor? Wurden andere Hersteller ähnliche Probleme?

  4. Umsetzbarkeit: Wie wird sichergestellt, dass alle Käufer – auch über Online-Kanäle oder internationale Verkäufe – vom Rückruf erfahren? Wie lange läuft das Rückgabefenster?

  5. Nebenwirkungen: Beeinträchtigt der Rückruf die Verfügbarkeit von Schutzausrüstung für Eishockeyspieler während der Saison? Gibt es Übergangslösungen?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Rückruf CCM Hockey Hybridvisiere – news.admin.ch (20.07.2026) https://www.news.admin.ch/de/newnsb/1WFwDBHnL21bOX6MpX9Rm

Verifizierungsstatus: ✓ 20.07.2026

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Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 20.07.2026