Kurzfassung
Am 1. Januar 2026 ereignete sich in einem Bar in Crans-Montana ein verheerendes Feuer, das sich als eine der schlimmsten Tragödien der Schweizer Geschichte entpuppte. Guy Parmelin, Präsident der Konföderation, hielt eine Gedenkrede, in der er den Opfern und ihren Familien sein tiefes Beileid aussprach und die Solidarität der Schweiz bekräftigte. Die Rede betont die Notwendigkeit einer gründlichen Untersuchung, würdigt die Rettungskräfte und ruft zur nationalen Einheit in dieser Trauer auf.
Personen
- Guy Parmelin – Präsident der Schweizer Konföderation
Themen
- Brandkatastrophe und Trauer
- Opfer und Verletztenversorgung
- Rettungskräfte und Einsatzdienste
- Nationale Solidarität und Einheit
- Ermittlungen und Aufklärung
- Internationale Koordination
Detaillierte Zusammenfassung
Die Rede wurde am 1. Januar 2026 in Sitten, der Hauptstadt des Wallis, gehalten. Bundespräsident Parmelin sprach zu den Behörden und Vertretern der Kantonsregierung anlässlich einer Tragödie, die sich in der Nacht zuvor ereignet hatte.
Das Feuer in einem Gastlokal in Crans-Montana forderte zahlreiche Todesopfer, überwiegend junge Menschen, und verursachte etwa hundert Verletzte, viele davon schwer verletzt. Der Bundespräsident betonte, dass hinter diesen Zahlen konkrete Menschen, Familien und unterbrochene Lebenswege stehen.
Parmelin versicherte, dass der Bundesrat die Opfer und ihre Angehörigen unterstützt und sich vollständig zur Verfügung stellt. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten arbeitet bereits an der Kommunikation mit im Ausland lebenden Angehörigen von Opfern. Der Bundespräsident versicherte internationalen Partnern die vollständige Unterstützung der Schweiz bei der Bewältigung dieser Aufgaben.
Die Rede würdigte die Solidarität zwischen den Kantonen und die schnelle Mobilisierung der Behörden sowie die aussergewöhnliche Arbeit der Rettungsdienste, Feuerwehrleute, des Sanitätspersonals und der Polizeikräfte, die mit unbeschreiblichen Szenen von Gewalt und Leid konfrontiert waren.
Parmelin betonte, dass die Ermittlungsbehörden mit voller Unterstützung die genauen Umstände der Katastrophe aufklären werden. Er rief die Schweiz zur Einheit, zum Gebet und zur Würde auf und erinnerte daran, dass die Schweiz ihre Stärke nicht darin zeigt, vor Tragödien verschont zu bleiben, sondern darin, wie sie ihnen mit Mut und gegenseitiger Hilfe begegnet.
In einer emotionalen Ansprache an die junge Generation des Landes betonte der Bundespräsident, dass die Leben der Opfer nicht auf ihre tragischen Todesfälle reduziert werden dürfen, sondern als Versprechen, Energie und Teil der gemeinsamen Zukunft geehrt werden müssen. Er kündigte an, dass die Flaggen des Bundespalastes an diesem Tag gehisst werden, um dieses Engagement symbolisch auszudrücken.
Kernaussagen
- Die Brandkatastrophe in Crans-Montana wird als eine der schlimmsten Tragödien der Schweizer Geschichte charakterisiert, mit zahlreichen Todesfällen und etwa hundert Verletzten
- Der Bundesrat bekundet sein tiefes Beileid und versichert den Opfern und ihren Familien die volle Unterstützung des Staates
- Die Schweiz sichert internationale Koordination und Kommunikation mit ausländischen Angehörigen zu
- Die Rettungskräfte, Feuerwehrleute und das Sanitätspersonal werden für ihren Mut und ihre Hingabe gelobt
- Die Ermittlungsbehörden werden mit voller Unterstützung die genauen Umstände aufklären
- Die Rede betont nationale Einheit, gegenseitige Hilfe und das Festhalten an den Werten der Schweizer Gesellschaft als Tribut an die Opfer
- Die jungen Opfer sollen als Versprechen und Teil der gemeinsamen Zukunft geehrt werden, nicht nur durch ihre tragischen Todesfälle definiert
Metadaten
Sprache: Deutsch (Originaltext: Französisch)Dokumenttyp: Offizielle Regierungsrede
Redner: Guy Parmelin, Präsident der Schweizer Konföderation
Publikationsdatum: 2. Januar 2026
Ereignisdatum: 1. Januar 2026
Ort: Sitten, Wallis, Schweiz
Quelle: https://www.news.admin.ch/de/newnsb/aJnKOsr00K9MvP3Hi8W6n
Textlänge: ca. 3.200 Zeichen