Kurzfassung

ProKilowatt hat 2025 zum sechzehnten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen durchgeführt. Mit 26 Millionen Franken wurden 63 neue Projekte und 3 neue Programme gefördert, die künftig 53 Gigawattstunden Strom pro Jahr einsparen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 11'600 Schweizer Haushalten. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis beträgt 2.9 Rp./kWh. Erstmals wird die elektrische Optimierung von Aktuatoren in der Industrie unterstützt.

Personen

Keine Einzelpersonen namentlich erwähnt.

Themen

  • Stromsparen und Energieeffizienz
  • Industrielle Energieoptimierung
  • Förderung erneuerbarer Technologien
  • Schweizer Energiepolitik

Clarus Lead

ProKilowatt fördert durch Wettbewerbliche Ausschreibungen gezielt Stromsparprojekte in Industrie und Haushalten. Die 2025er Bilanz zeigt: 63 Projekte und 3 Programme erhalten insgesamt 26 Millionen Franken. Besonders relevant für Entscheider ist die breite Palette neuer Fördermassnahmen – von Beleuchtungssanierungen über Druckluftoptimierung bis zur erstmals unterstützten Aktuatorenoptimierung. Die kontinuierliche Ausschreibung 2026 läuft bereits seit November 2025 mit vereinfachten Eingabeprozessen.

Detaillierte Zusammenfassung

Die Förderentscheide für 2025 fielen Anfang Dezember 2025. Mit den neuen Projekten und Programmen entstehen jährliche Stromeinsparungen von rund 53 Gigawattstunden – ein messbarer Beitrag zur Schweizer Energiewende. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von 2.9 Rp./kWh (inklusive Vollzugskosten) zeigt wirtschaftliche Effizienz.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Bündelung mehrerer Massnahmen: Unternehmen können mehrere Stromsparprojekte kombinieren (z. B. Beleuchtungssanierungen in mehreren Gebäuden oder Kühlanlagenoptimierung in mehreren Filialen). Dies ermöglicht Förderbeiträge bis zu 30% der Investitionskosten. Unter den drei neuen Förderprogrammen hebt sich die elektrische Optimierung von Aktuatoren hervor – eine Massnahme, die bisher noch nie gefördert wurde. Aktuatoren sind mechanische Bauteile in Förderbändern und Verpackungsanlagen, die in vielen Industriebetrieben eingesetzt werden. Weitere neue Programme fördern gewerbliche Geräte in Gastronomiebetrieben und Druckluftanlagen-Optimierung.

Die geförderten Projekte 2025 zeigen thematische Vielfalt: Ersatz von 40 Umwälzpumpen in einem Pharmabetrieb, Kälteerzeugungsoptimierung bei Obst-Lagerbetrieben und Pelletieranlage-Sanierung. Die Ausschreibung 2026 läuft bereits seit 3. November 2025. Gesuche für Programme müssen bis 1. Mai 2026 eingereicht werden; Förderentscheide folgen Ende September. Projektgesuche (20'000 bis 6 Millionen Franken) können laufend papierlos über das Webtool eingereicht werden, mit Stichtag 1. November 2026. Förderentscheide erfolgen kontinuierlich, idealerweise innerhalb von 4 Wochen.

Kernaussagen

  • 26 Millionen Franken Fördervolumen 2025 für 63 Projekte und 3 neue Programme
  • 53 Gigawattstunden jährliche Stromeinsparung (entspricht Verbrauch von 11'600 Haushalten)
  • Erstmalige Förderung der Aktuatorenoptimierung in der Industrie
  • Bündelungsprinzip ermöglicht bis zu 30% Förderbeiträge bei kombinierten Massnahmen
  • Vereinfachte Abläufe 2026: papierlose, laufende Projekteinreichung möglich

Kritische Fragen

  1. Evidenz: Wie wird die tatsächliche Stromeinsparung nach Projektabschluss gemessen und verifiziert? Welche Kontrollmechanismen existieren gegen Überschätzungen?

  2. Datenqualität: Basiert die Hochrechnung von 53 GWh auf realen Messdaten früherer Projekte oder auf Schätzmodellen? Wie zuverlässig sind diese Prognosen?

  3. Interessenskonflikte: Welche Kriterien verhindern, dass Fördergelder an Projekte fliessen, deren Einsparungen auch ohne Subvention wirtschaftlich wären?

  4. Kausalität: Wie wird sichergestellt, dass die geförderten Projekte tatsächlich zusätzlich umgesetzt werden und nicht ohnehin geplant waren?

  5. Umsetzungsrisiken: Welche Quote der geförderten Projekte wird tatsächlich realisiert? Gibt es Abbruchquoten oder Verzögerungen?

  6. Vergleichbarkeit: Wie unterscheidet sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis (2.9 Rp./kWh) von alternativen Stromsparmassnahmen oder anderen Energieeffizienzprogrammen?

  7. Zielgruppen: Werden kleine und mittlere Unternehmen durch die Fördermechanismen gleich gut erreicht wie Grossbetriebe?

  8. Langfristigkeit: Wie wird die Nachhaltigkeit der Stromsparmassnahmen über 10+ Jahre sichergestellt?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: ProKilowatt: Bilanz 2025 der Wettbewerblichen Ausschreibungen zum Stromsparen – news.admin.ch, 12. Februar 2026

Ergänzende Quellen:

  1. ProKilowatt Webeingabetool: webtool.prokw.ch
  2. ProKilowatt – Wettbewerbliche Ausschreibungen: www.prokilowatt.ch

Verifizierungsstatus: ✓ 12.02.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 12.02.2026