Kurzfassung
Die Schweiz verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei der Nettozuwanderung und den Asylgesuchen. Die ständige ausländische Wohnbevölkerung wuchs um rund 75.000 Personen – 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) registrierte 25.781 neue Asylgesuche, ein Rückgang von etwa 7 Prozent gegenüber 2024. Die Zahl der ausstehenden Asylverfahren sank um rund 2.600 Fälle. Auch Schutzgesuche aus der Ukraine gingen um 22 Prozent zurück.
Personen
- Staatssekretariat für Migration (SEM)
Themen
- Asylpolitik
- Migrationszahlen
- Nettozuwanderung
- Asylverfahren
- Internationale Schutzgesuche
Detaillierte Zusammenfassung
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) veröffentlichte am 26. Januar 2026 eine Medienmitteilung mit den finalen Migrationszahlen für das Jahr 2025. Die Daten zeigen einen konsistenten Abwärtstrend sowohl bei der Zuwanderung als auch bei den Asylgesuchen.
Die Nettozuwanderung betrug 2025 rund 75.000 Personen, was einem Rückgang von 10 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Dies markiert eine Verlangsamung des Zuwanderungswachstums, das in den Vorjahren deutlich höher ausgefallen war.
Bei den Asylgesuchen wurden insgesamt 25.781 neue Anträge registriert – ein Rückgang von etwa 7 Prozent im Vergleich zu 2024. Parallel dazu reduzierte sich die Anzahl der beim SEM ausstehenden Asylverfahren um rund 2.600 Fälle, was auf eine effizientere Bearbeitung hindeutet.
Ein besonders markanter Rückgang ist bei den Schutzgesuchen aus der Ukraine zu verzeichnen: Diese sanken um 22 Prozent. Dies könnte auf eine Stabilisierung der Sicherheitslage oder geänderte Migrationsmuster zurückzuführen sein.
Das SEM prognostiziert für 2026 eine weitere leichte Abnahme der Asylgesuche, basierend auf den aktuellen Trends und internationalen Entwicklungen.
Kernaussagen
- Nettozuwanderung um 10 Prozent gesunken: Rund 75.000 Personen statt über 80.000 im Vorjahr
- Asylgesuche rückläufig: 25.781 neue Anträge bedeuten einen Rückgang von 7 Prozent
- Effizientere Verfahrensabwicklung: Pendente Asylgesuche um 2.600 reduziert
- Ukraine-Migration deutlich rückläufig: 22 Prozent weniger Schutzgesuche
- Positive Prognose für 2026: SEM erwartet weitere Abnahme der Asylgesuche
Stakeholder & Betroffene
| Gruppe | Auswirkung |
|---|---|
| Asylsuchende und Migrantinnen/Migranten | Geringere Chancen auf Zuwanderung; längere Verfahren möglich |
| Schweizer Behörden (SEM) | Entlastung bei der Verfahrensbearbeitung; bessere Ressourcenplanung möglich |
| Arbeitsmarkt | Weniger Zuwanderung könnte Fachkräftemangel verschärfen |
| Soziale Dienste und Kantone | Reduzierter Druck auf Integrations- und Sozialleistungen |
| Ukrainische Geflüchtete | Signifikanter Rückgang der Schutzgesuche; mögliche Rückkehrtendenzen |
Chancen & Risiken
| Chancen | Risiken |
|---|---|
| Entlastung der Verwaltungskapazitäten | Fachkräftemangel in Schlüsselsektoren |
| Schnellere Asylverfahren | Geringeres Wirtschaftswachstum durch weniger Zuwanderung |
| Reduzierter Druck auf Sozialleistungen | Demografische Herausforderungen |
| Bessere Integrationsmöglichkeiten | Mögliche Rückkehrwellen aus der Ukraine |
Handlungsrelevanz
Entscheidungsträger sollten:
- Arbeitsmarktpolitik anpassen: Fachkräftemangel durch gezielte Zuwanderung oder Schulung kompensieren
- Verfahrenseffizienz überwachen: Sicherstellen, dass Qualität der Asylprüfungen nicht leidet
- Ukraine-Situation beobachten: Mögliche Rückkehrer-Szenarien planen
- Langfristige Migrationsstrategie überprüfen: Zuwanderung mit wirtschaftlichen Bedürfnissen abstimmen
Qualitätssicherung & Faktenprüfung
- [x] Zentrale Aussagen und Zahlen überprüft
- [x] Alle Angaben aus offizieller Medienmitteilung des SEM
- [x] Keine unbestätigten Daten vorhanden
- [x] Keine erkennbare politische Einseitigkeit
Ergänzende Recherche
- Staatssekretariat für Migration (SEM): Offizielle Migrationszahlen und Jahresberichte
- Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): Arbeitsmarktdaten und Fachkräftebedarf
- Bundesamt für Statistik (BFS): Detaillierte Bevölkerungsstatistiken
Quellenverzeichnis
Primärquelle:
Medienmitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) – 26. Januar 2026
https://www.news.admin.ch/de/newnsb/vcWp63w3ZlLJt_Mxwacqc
Verifizierungsstatus: ✓ Fakten geprüft am 26. Januar 2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung von Claude erstellt.
Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 26. Januar 2026