Kurzfassung
Die Schweizer Kinos verzeichneten 2025 erstmals weniger als 10 Millionen Eintritte – ein historischer Tiefstand seit 50 Jahren (ausserhalb der Covid-19-Pandemie). Während der Marktanteil amerikanischer Filme deutlich sinkt, gewinnen europäische und Schweizer Produktionen an Bedeutung. Diese Entwicklung signalisiert einen strukturellen Wandel im Filmkonsum und könnte Auswirkungen auf die Kinobranche und Filmförderung haben.
Personen
- Bundesamt für Statistik (BFS) (Datenpublikation)
Themen
- Kinostatistik Schweiz 2025
- Filmmarkt und Besucherzahlen
- Marktanteile nach Filmherkunft
- Kulturelle Konsumtrends
Clarus Lead
Die Schweizer Kinos sind 2025 unter die psychologisch wichtige Marke von 10 Millionen Besuchen gefallen. Dies ist – abgesehen von der Pandemie – der niedrigste Wert seit einem halben Jahrhundert. Parallel zeigt sich eine Verschiebung der Filmmarktanteile: amerikanische Produktionen verlieren Terrain, während europäische und insbesondere Schweizer Filme an Attraktivität gewinnen. Die Daten stammen aus der aktuellen Film- und Kinostatistik 2025 des Bundesamtes für Statistik.
Detaillierte Zusammenfassung
Der Rückgang der Kinobesuche auf unter 10 Millionen Eintritte markiert einen kritischen Punkt für die Schweizer Filmwirtschaft. Während die Covid-19-Jahre als Ausnahmesituation gelten, zeigt die aktuelle Entwicklung einen längerfristigen Trend: Die Konkurrenz durch Streaming-Dienste, veränderte Freizeitgewohnheiten und möglicherweise auch höhere Ticketpreise dürften zum Rückgang beitragen. Die Zahl liegt deutlich unter historischen Durchschnittswerten und erfordert Aufmerksamkeit von Branchenakteuren und Kulturpolitik.
Besonders bemerkenswert ist die Verschiebung bei den Filmherkunftsländern. Der Marktanteil amerikanischer Filme sinkt deutlich, während europäische und Schweizer Produktionen an Beliebtheit gewinnen. Dies könnte auf veränderte Zuschauerpräferenzen, erfolgreiche europäische Produktionen oder auch eine stärkere Unterstützung von Heimatfilmen hindeuten. Diese Entwicklung bietet Chancen für europäische Filmförderung und lokale Filmschaffende.
Kernaussagen
- Historischer Tiefstand: Weniger als 10 Millionen Kinobesuche 2025 – niedrigster Wert seit 50 Jahren (ausser Pandemiejahre)
- Marktverschiebung: Amerikanische Filme verlieren Marktanteile; europäische und Schweizer Filme gewinnen
- Struktureller Wandel: Langfristiger Trend, nicht nur Pandemiefolge – deutet auf veränderte Konsumgewohnheiten hin
Kritische Fragen
Datenqualität & Erfassung: Basiert die Statistik auf vollständigen Meldungen aller Schweizer Kinos, oder gibt es Erfassungslücken bei kleineren oder regionalen Kinos?
Abgrenzung & Vergleichbarkeit: Wie werden Kinobesuche definiert (z. B. Ticketverkäufe vs. tatsächliche Besuche)? Sind die Daten mit früheren Jahren methodisch konsistent vergleichbar?
Ursachen & Alternativen: Welche Faktoren treiben den Rückgang primär (Streaming, Ticketpreise, Filmauswahl, Pandemiefolgen)? Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land oder Filmgenres?
Marktanteilverschiebung – Kausalität: Ist der Rückgang amerikanischer Filme Folge der Gesamtbesucherzahl-Senkung oder eines echten Präferenzwechsels? Wachsen europäische Filme absolut oder nur relativ?
Wirtschaftliche Konsequenzen: Wie wirkt sich der Besucherrückgang auf Kino-Rentabilität, Beschäftigung und Filmförderung aus? Welche Kinos sind besonders betroffen?
Prognose & Gegenmassnahmen: Wird ein weiterer Rückgang erwartet? Welche Massnahmen erwägen Branche und Politik zur Stabilisierung?
Quellenverzeichnis
Primärquelle: Medienmitteilung: Die Zahl der Kinobesuche ist im Jahr 2025 erstmals unter 10 Millionen gesunken – News Service Bund, 16. März 2026
Verifizierungsstatus: ✓ 16. März 2026
Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 16. März 2026