Kurzfassung

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) blieb im Dezember 2025 stabil bei 106,9 Punkten. Die Teuerung gegenüber dem Vorjahresmonat betrug lediglich +0,1%, während die durchschnittliche Jahresteuerung 2025 +0,2% erreichte. Diese äusserst niedrige Inflationsrate zeigt eine stabile Preisentwicklung in der Schweiz im vergangenen Jahr. Die Daten stammen vom Bundesamt für Statistik (BFS).

Personen

  • Bundesamt für Statistik (BFS)

Themen

  • Inflation und Preisstabilität
  • Konsumentenpreisindex
  • Wirtschaftsindikatoren 2025

Detaillierte Zusammenfassung

Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte am 8. Januar 2026 die Jahresabrechnung der Konsumentenpreise für 2025. Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK), ein zentraler Indikator für die Teuerungsentwicklung, verzeichnete im Dezember 2025 keine Veränderung zum Vormonat und notierte stabil bei 106,9 Indexpunkten (Basiszeitraum: Dezember 2020 = 100).

Im Jahresvergleich (Dezember 2024 zu Dezember 2025) betrug die Teuerungsrate +0,1%, was auf eine äusserst moderate Preissteigerung hindeutet. Noch beeindruckender ist die durchschnittliche Jahresteuerung über alle zwölf Monate des Jahres 2025, die lediglich +0,2% ausmachte. Diese Entwicklung signalisiert eine aussergewöhnlich stabile Preisentwicklung und deutet auf eine sehr geringe Inflationsdynamik hin.

Kernaussagen

  • Der LIK notierte Dezember 2025 unverändert bei 106,9 Punkten
  • Jahresvergleich Dezember 2024–2025: +0,1% Teuerung
  • Durchschnittliche Jahresteuerung 2025: +0,2% – extrem niedrig
  • Preisstabilität in der Schweiz bleibt gewährleistet

Stakeholder & Betroffene

GruppeAuswirkung
Konsumentinnen & KonsumentenKaufkraft bleibt stabil, geringe Teuerungslast
ArbeitnehmendeLohnforderungen können moderat ausfallen
UnternehmenGeringe Kostensteigerungen, stabile Kalkulierbarkeit
Geldpolitische BehördenBestätigung stabiler Preisentwicklung

Chancen & Risiken

ChancenRisiken
Hohe Kaufkraftstabilität für KonsumentenDeflationäre Tendenzen könnten Investitionen hemmen
Planungssicherheit für UnternehmenSehr niedrige Inflation könnte Lohnwachstum bremsen
Geldpolitische FlexibilitätGesamtwirtschaftliche Dynamik möglicherweise schwach

Handlungsrelevanz

Für Entscheidungsträger relevant:

  • Bestätigung der stabilen Preisentwicklung als Grundlage für Finanzplanung
  • Beobachtung, ob die extrem niedrige Inflation strukturell oder konjunkturell bedingt ist
  • Berücksichtigung bei Lohn- und Tarifverhandlungen

Qualitätssicherung & Faktenprüfung

  • [x] Zentrale Aussagen und Zahlen überprüft
  • [x] Alle Daten direkt vom BFS
  • [x] Keine unbestätigten Informationen
  • [x] Keine erkennbare politische Einseitigkeit

Ergänzende Recherche

  • Schweizerische Nationalbank (SNB): Geldpolitische Stellungnahmen zur Inflation
  • OECD: Inflationsvergleiche im internationalen Kontext
  • BFS: Detaillierte Indexkomponenten und sektorale Teuerungsraten

Quellenverzeichnis

Primärquelle:
Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik – 8. Januar 2026
https://www.news.admin.ch/de/newnsb/1POPbeD9zTX33VpiJ3zDB

Verifizierungsstatus: ✓ Fakten geprüft am 8. Januar 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung von Claude erstellt.
Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 8. Januar 2026