Kurzfassung

Vier Mitglieder des Schweizer Bundesrates nehmen am 56. Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) teil, das vom 20.–24. Januar 2026 in Davos stattfindet. Bundespräsident Guy Parmelin eröffnet die Veranstaltung und wird sich mit internationalen Partnern zu wirtschafts- und handelspolitischen Fragen austauschen. Die Schweiz präsentiert sich mit dem «House of Switzerland» und plant über 40 bilaterale Treffen zu Themen wie geopolitische Sicherheit, internationale Finanzfragen und digitale Governance.

Personen

Themen

  • Geopolitische Sicherheit und internationale Beziehungen
  • Wirtschafts- und Handelspolitik
  • Internationale Finanz- und Steuerfragen
  • Verteidigung und Resilienz
  • Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit
  • Nachhaltige Weltraumwirtschaft

Detaillierte Zusammenfassung

Das 56. Jahrestreffen des World Economic Forum findet in der kommenden Woche in Davos statt. Die Schweiz wird durch vier Bundesratsmitglieder vertreten, angeführt von Bundespräsident Guy Parmelin, der die Veranstaltung am Dienstag, 20. Januar 2026, gemeinsam mit den interimistischen Co-Vorsitzenden des Stiftungsrats und dem WEF-Präsidenten eröffnet.

Bundespräsident Parmelin wird das Forum nutzen, um zentrale wirtschafts- und handelspolitische Anliegen der Schweiz mit internationalen Staats- und Regierungschefs sowie Ministern zu diskutieren. Die Gespräche konzentrieren sich auf die angespannte geopolitische Lage, internationale wirtschaftliche Entwicklungen und handelspolitische Fragen. Im multilateralen Bereich wird er ein informelles Treffen von WTO-Ministerinnen und -Ministern eröffnen.

Bundesrat Ignazio Cassis (Vorsteher EDA) legt seinen Schwerpunkt auf die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere die Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Europäische Politik und die bilateralen Beziehungen zu europäischen Partnern stehen ebenfalls im Mittelpunkt. Im Hinblick auf den OSZE-Vorsitz, den die Schweiz 2026 innehat, werden Fragen der Sicherheit und internationalen Zusammenarbeit erörtert.

Bundesrätin Karin Keller-Sutter (Vorsteherin EFD) wird sich mit internationalen Finanzministerinnen und Finanzministern austauschen und internationale Finanz- sowie Steuerfragen diskutieren.

Bundesrat Martin Pfister (Vorsteher VBS) konzentriert sich auf Resilienz und Verteidigung basierend auf der Sicherheitspolitischen Strategie des Bundesrates. Er wird mit Verteidigungsministern über die geopolitische Lage sprechen und einen Truppenbesuch absolvieren, um Milizangehörige vor Ort zu unterstützen.

Das «House of Switzerland» fungiert als zentraler Ort für Begegnungen und Austausch. Unter Leitung von Präsenz Schweiz (EDA) bietet es Räumlichkeiten für Treffen und organisiert ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bundesämtern und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.


Kernaussagen

  • Vier Bundesratsmitglieder vertreten die Schweiz beim WEF 2026 mit fokussierten Schwerpunkten pro Departement
  • Über 40 bilaterale Treffen sind geplant, um wirtschafts-, sicherheits- und finanzpolitische Anliegen zu diskutieren
  • Geopolitische Sicherheit (Ukraine, Naher Osten) und der OSZE-Vorsitz der Schweiz prägen die Agenda
  • Das «House of Switzerland» bietet eine zentrale Plattform für multilaterale Zusammenarbeit und Netzwerk
  • Thematische Schwerpunkte: KI-Governance, Cybersicherheit, nachhaltige Raumwirtschaft, humanitäre Finanzierung und Energieversorgung

Stakeholder & Betroffene

StakeholderRolle
Schweizer BundesratVertreter der Schweizer Interessen
Internationale Staats- und RegierungschefsBilaterale Partner und Gesprächspartner
WTO-MitgliederTeilnehmer an multilateralen Handelsdiskussionen
Schweizer Wirtschaft und WissenschaftPräsentation von Innovationen und Expertise
Europäische PartnerFokus auf bilaterale Beziehungen und OSZE-Vorsitz
VerteidigungsministerienSicherheitspolitischer Austausch

Chancen & Risiken

ChancenRisiken
Stärkung wirtschaftlicher und politischer PartnerschaftenProgrammänderungen in letzter Minute möglich
Positionierung der Schweiz als Sicherheitsakteur und OSZE-VorsitzGeopolitische Spannungen könnten Gespräche belasten
Präsentation von Schweizer Innovationen (KI, Cybersecurity)Begrenzte Zeit für tiefgreifende Diskussionen
Multilaterale Zusammenarbeit zu globalen HerausforderungenMedienaufmerksamkeit auf Sicherheitsthemen könnte andere Themen überlagern
Netzwerkeffekte durch «House of Switzerland»Ressourcenaufwand für Koordination und Vorbereitung

Handlungsrelevanz

Für Entscheidungsträger relevant:

  • Beobachten: Ergebnisse der bilateralen Treffen zu Handelsfragen und geopolitischen Entwicklungen
  • Vorbereiten: Nachbereitung von Vereinbarungen zu internationalen Finanz- und Steuerfragen
  • Umsetzen: Konkretisierung von Erkenntnissen zum OSZE-Vorsitz und zur Europapolitik
  • Kommunizieren: Transparente Berichterstattung über Schweizer Positionen zu KI-Governance und Cybersicherheit

Qualitätssicherung & Faktenprüfung

  • [x] Zentrale Aussagen und Daten überprüft (Quelle: Medienmitteilung admin.ch)
  • [x] Personen, Daten und Veranstaltungsprogramm bestätigt
  • [x] Keine unbestätigten oder spekulativen Aussagen enthalten
  • [x] Keine erkennbaren politischen Verzerrungen
  • [x] Verifiziert am 16. Januar 2026 (Publikationsdatum): 16.01.2026

Ergänzende Recherche

  1. World Economic Forum (WEF) – Offizielle Agenda und Teilnehmerliste: www.weforum.org
  2. Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) – Handelspolitische Positionen: www.seco.admin.ch
  3. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – OSZE-Vorsitz 2026: www.eda.admin.ch/osze

Quellenverzeichnis

Primärquelle:
Medienmitteilung – Das Programm der Mitglieder des Bundesrates am WEF-Jahrestreffen 2026
Veröffentlicht: 16. Januar 2026
https://www.news.admin.ch/de/newnsb/mlfUgRzGWXIeeYkxvkOP1

Ergänzende Quellen:

  1. World Economic Forum – WEF Annual Meeting 2026: www.weforum.org
  2. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – OSZE-Vorsitz: www.eda.admin.ch
  3. House of Switzerland – Offizielle Plattform: www.houseofswitzerland.org

Verifizierungsstatus: ✓ Fakten geprüft am 16. Januar 2026


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Dieser Text wurde mit Unterstützung von Claude erstellt.
Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 16. Januar 2026