Kurzfassung

Der Bundesrat hat Béatrice Fink Düring und Nicola Alessandro Mona per 1. April 2026 in den Institutsrat des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) gewählt. Fink Düring ersetzt Oliver Gassmann, Mona folgt auf Vincenza Trivigno, die zur Direktorin von Swissmedic ernannt wurde. Beide bringen Expertise in Finanzmanagement, Strategie und Corporate Governance mit. Der Institutsrat besteht nun aus neun Mitgliedern: fünf Frauen und vier Männer. Mit Mona ist erstmals seit längerer Zeit wieder ein Vertreter der italienischsprachigen Schweiz im Gremium vertreten.

Personen

Themen

  • Institutionelle Governance
  • Geistiges Eigentum
  • Verwaltungsrat und Compliance

Clarus Lead

Die Neubesetzungen signalisieren eine strategische Fokussierung des IGE auf Finanzmanagement und technologische Innovation. Mona bringt als erfahrener Startup-Coach und CEO Expertise in Skalierung und digitale Transformation mit – relevant für die zunehmende Bedeutung von immateriellen Werten im Schweizer Innovationsökosystem. Die Rückkehr einer italienischsprachigen Stimme in den Institutsrat unterstreicht zugleich die föderale Repräsentation in Bundesorganen.

Detaillierte Zusammenfassung

Béatrice Fink Düring ist selbständige Beraterin mit Schwerpunkt CFO-as-a-Service und Finanzmanagement. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung in verschiedenen Sektoren: bei der b-rayZ AG, Energie 360° AG, Kantonsspital Baselland und Pro Senectute Schweiz, wo sie auch der Geschäftsleitung angehörte. Ihre Kernkompetenzen liegen in Risikomanagement und Corporate Governance – Fachbereiche, die für die finanzielle Steuerung des IGE zentral sind.

Nicola Mona ist Geschäftsführer bei der Valbianca SA (Tourismus, Airolo) und war zuvor CEO von Ambrì-Piotta sowie Mitgründer und Geschäftsführer der Skypull SA. Als Innosuisse Startup Coach unterstützt er technologiegetriebene Unternehmen in Transformations- und Skalierungsfragen. Seine Expertise erstreckt sich auf Aufbau von Führungsstrukturen, strategische Nutzung immaterieller Werte sowie Strategie, interne Kontrollsysteme und Compliance-Management.

Der neunköpfige Institutsrat ist das oberste betriebliche Leitungsorgan des IGE und trägt Verantwortung für Gebührenfestsetzung, Genehmigung von Voranschlag und Jahresrechnung sowie Bestimmung der Direktoriumszusammensetzung.

Kernaussagen

  • Zwei neue Institutsräte ab 1. April 2026: Béatrice Fink Düring (Finanzberaterin) und Nicola Mona (Startup-Coach, CEO-Erfahrung)
  • Schwerpunkte der Neubesetzung: Finanzmanagement, Innovation und Compliance-Management
  • Italienischsprachige Schweiz nach längerer Zeit wieder im Gremium vertreten; Geschlechterparität gewahrt (5 Frauen, 4 Männer)

Kritische Fragen

  1. Qualifikation und Interessenskonflikte: Welche konkrete Erfahrung hat Fink Düring mit Geistigem Eigentum oder Patentrecht, und bestehen potenzielle Interessenskonflikte durch ihre Beratertätigkeit bei anderen Unternehmen?

  2. Kompetenzabdeckung: Decken die neuen Profile (Finanzen + Startup-Ökosystem) alle strategischen Schwerpunkte des IGE ab, oder fehlen Expertise in Bereichen wie Rechtsdurchsetzung oder internationale IP-Politik?

  3. Diversität und Repräsentation: Inwiefern trägt die Rückkehr italienischsprachiger Repräsentation zur Entscheidungsqualität bei, und welche anderen geografischen oder fachlichen Lücken bestehen im Institutsrat?

  4. Effektivität der Governance: Wie wird die Unabhängigkeit der Institutsräte von Bundesinteressen gewährleistet, und welche Kontrollmechanismen existieren für Gebührenfestsetzung und Budgetgenehmigung?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Bundesrat wählt zwei neue Mitglieder in den Institutsrat des IGE – https://www.news.admin.ch/de/newnsb/a0G5-r1hsBUG3H95MCcK9

Verifizierungsstatus: ✓ 31.03.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 31.03.2026