Kurzfassung

Der Schweizer Bundesrat bündelt seine Anstrengungen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt in einer gemeinsamen nationalen Strategie. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) entwickeln diese Strategie in enger Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Arbeiten wurden am 5. Februar 2026 offiziell lanciert und signalisieren ein entschlossenes Engagement des Bundes gegen Gewalt auf allen Ebenen.

Personen

Themen

  • Häusliche Gewalt
  • Sexualisierte Gewalt
  • Geschlechtsspezifische Gewalt
  • Nationale Sicherheitspolitik
  • Föderale Zusammenarbeit

Clarus Lead

Der Schweizer Bundesrat konsolidiert seine Bekämpfungsmassnahmen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt in einer koordinierten nationalen Strategie. Zwei zentrale Departemente – das EJPD und das EDI – arbeiten dafür erstmals ihre bisherigen Einzelansätze zusammen. Dies ermöglicht eine kohärente, ressortübergreifende Antwort auf ein gesellschaftliches Kernproblem. Die Strategie bindet Kantone, Städte und Gemeinden ein und unterstreicht das föderale Engagement auf allen Verwaltungsebenen.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und das Eidgenössische Departement des Innern haben bislang in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gegen Gewalt agiert. Das EJPD konzentriert sich traditionell auf Strafverfolgung und Sicherheit, während das EDI Gesundheit und Soziales abdeckt. Durch die Zusammenführung dieser Ansätze in einer gemeinsamen nationalen Strategie entsteht eine ganzheitlichere Antwort auf häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt.

Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Beat Jans signalisieren mit dieser Initiative ein verstärktes Engagement gegen Gewalt. Die Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden ist zentral, da diese Ebenen oft erste Anlaufstelle für Betroffene sind und Prävention sowie Intervention vor Ort umsetzen. Die am 5. Februar 2026 lancierte Strategie markiert einen Wendepunkt von isoliertem zu koordiniertem Handeln.

Kernaussagen

  • Der Bundesrat bündelt die Gewaltbekämpfung zweier Departemente (EJPD, EDI) in einer gemeinsamen nationalen Strategie.
  • Föderale Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden ist struktureller Bestandteil des Ansatzes.
  • Die Initiative adressiert drei Gewaltformen: häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt als Querschnittsthema.

Kritische Fragen

  1. Evidenz/Datenqualität: Welche Datengrundlage (Fallzahlen, Dunkelziffer-Schätzungen) liegt der neuen Strategie zugrunde, und wie werden Erfolge gemessen?

  2. Interessenkonflikte: Wie werden potenzielle Zielkonflikte zwischen Strafverfolgung (EJPD) und Opferschutz/Sozialarbeit (EDI) gelöst, um Betroffene nicht zu gefährden?

  3. Kausalität/Alternativen: Warum wurde erst jetzt eine gemeinsame Strategie lanciert – welche bisherigen Koordinationslücken führten zu dieser Entscheidung?

  4. Umsetzbarkeit/Risiken: Wie werden Kantone und Gemeinden mit unterschiedlichen Ressourcen in die Umsetzung eingebunden, ohne neue Disparitäten zu schaffen?

  5. Zeitrahmen/Konkretisierung: Welche konkreten Massnahmen, Meilensteine und Budgets sind in der Strategie vorgesehen?

  6. Betroffenenbeteiligung: Inwieweit sind Opferverbände und Betroffenenorganisationen in die Strategieentwicklung eingebunden?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Medienmitteilung EDI/EJPD: Nationale Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt – Veröffentlicht 5. Februar 2026

Verifizierungsstatus: ✓ 5. Februar 2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 5. Februar 2026