Kurzfassung

Die Schweiz verzeichnet im Januar 2026 einen deutlichen Rückgang bei Asylgesuchen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) registrierte 1.694 neue Gesuche – ein Minus von 15,9 % gegenüber Dezember 2025 und 11,4 % im Jahresvergleich. Der Rückgang folgt saisonalen Mustern und wird durch Daten aus fünf Hauptherkunftsländern geprägt. Mit einer Genehmigungsquote von 19 % und 502 kontrollierten Ausreisen zeigt sich ein stabiles Asylverwaltungssystem.

Personen

Themen

  • Asylstatistik Schweiz
  • Migrationsmanagement
  • Herkunftsländer
  • Asylentscheide
  • Rückkehrpolitik

Clarus Lead

Im Januar 2026 sank die Zahl neuer Asylgesuche in der Schweiz um knapp 16 % zum Vormonat – ein Trend, der saisonale Schwankungen widerspiegelt. Das SEM verzeichnete 1.694 Primär- und Sekundärgesuche, wobei Afghanistan mit 375 Gesuchen weiterhin das dominante Herkunftsland bleibt. Die Entscheidungsquote lag bei über 2.400 Verfahren mit einer Genehmigungsrate von 19 %, während parallel 502 Personen die Schweiz kontrolliert verliessen.

Detaillierte Zusammenfassung

Das Staatssekretariat für Migration dokumentiert für Januar 2026 einen kontinuierlichen Rückgang bei Asylgesuchen. Mit 1.694 Neuanträgen liegt die Zahl deutlich unter dem Vormonat (Dezember 2025: ~2.010 Gesuche) und unter dem Vorjahresvergleich (Januar 2025: ~1.911 Gesuche). Die Differenzierung zwischen 1.334 Primärgesuchen und 360 Sekundärgesuchen zeigt, dass rund 21 % der Anträge auf Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche entfallen.

Die geografische Verteilung offenbart eine stabile Herkunftsstruktur: Afghanistan führt mit 375 Gesuchen (22 %), gefolgt von Algerien (210), Eritrea (186), Türkei (119) und Somalia (117). Diese fünf Länder machen zusammen etwa 60 % aller Gesuche aus. Bei 2.436 Entscheiden im Berichtsmonat wurden 397 Gesuche (19 %) genehmigt, was auf eine kontinuierliche Bearbeitung hindeutet. Parallel dazu verliessen 502 Personen ohne Aufenthaltsrecht die Schweiz – davon 230 freiwillig und 272 durch polizeiliche Rückführung in Herkunfts-, Dublin- oder Drittstaaten.

Kernaussagen

  • Saisonaler Rückgang: 15,9 % Rückgang gegenüber Dezember 2025 bestätigt erwartete Wintertrends
  • Stabile Herkunftsstruktur: Afghanistan dominiert mit 22 % aller Gesuche; fünf Länder generieren 60 % der Anträge
  • Moderate Genehmigungsquote: 19 % Bewilligungsrate bei über 2.400 Entscheiden zeigt konstante Verfahrenskapazität
  • Effektive Rückkehrverwaltung: 502 kontrollierte Ausreisen (230 freiwillig, 272 polizeilich) demonstrieren Umsetzungsfähigkeit

Kritische Fragen

  1. Datenqualität: Wie vollständig sind die Statistiken zum Stichtag 23.02.2026? Wurden alle kantonalen Meldungen integriert, oder gibt es Nachmeldeverzögerungen?

  2. Saisonalität: Welche historischen Vergleichswerte belegen die Aussage zur „saisonal bedingten" Abnahme? Sind Januar-Rückgänge in den letzten fünf Jahren konsistent?

  3. Genehmigungsquote: Warum liegt die Quote bei nur 19 %? Unterscheiden sich die Quoten nach Herkunftsland, und welche Kriterien führen zu Ablehnungen?

  4. Sekundärgesuche: Welche Anteile entfallen auf Geburten vs. Familiennachzüge vs. Mehrfachgesuche? Sind diese Kategorien administrativ sinnvoll oder sollten sie differenzierter erfasst werden?

  5. Rückkehrquoten: Wie hoch ist der Anteil freiwilliger Ausreisen (46 %) im historischen Vergleich? Deuten höhere Quote auf bessere Rückkehrberatung hin?

  6. Herkunftsländer-Dynamik: Warum steigt Algerien in die Top 2 auf? Gibt es neue Fluchtursachen oder veränderte Migrationsmuster?

  7. Dublin-Verfahren: Wie viele der 272 polizeilich begleiteten Personen waren Dublin-Fälle? Wie effizient sind die Rückübernahmeverfahren?

  8. Prognosen: Basierend auf Januar-Daten – welche Gesamtjahresquote wird für 2026 erwartet?


Quellenverzeichnis

Primärquelle: Asylstatistik Januar 2026 – Medienmitteilung des Staatssekretariats für Migration

Verifizierungsstatus: ✓ 23.02.2026


Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Redaktionelle Verantwortung: clarus.news | Faktenprüfung: 23.02.2026